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Idomeni: Ärzte Ohne Grenzen behandelten hunderte Verletzte nach Einsatz von Gewalt

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Zu den jüngsten Vorfällen in Idomeni an der Grenze zur Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) erhielt die Griechenland Zeitung folgende Pressemitteilung der Ärzte Ohne Grenzen (MSF), die an dieser Stelle veröffentlicht wird. Aus dem Text geht u. a. hervor, dass MSF zwei weitere mobile Teams in Idomeni eingesetzt hat, um die „wachsende Zahl der Menschen im Lager zu versorgen“.

Idomeni/Zürich, 11. April 2016 – Nach dem gestrigen Einsatz von Gewalt an der griechisch-mazedonischen Grenze haben medizinische Teams von Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen (MSF) hunderte Personen behandelt, darunter auch rund 40 Menschen, die durch Gummigeschosse verletzt wurden. Mindestens zehn Personen berichteten den Teams der Hilfsorganisation, dass sie von mazedonischen Polizisten geschlagen worden seien.
Die Lage war Sonntag früh sehr angespannt, als im Lager Tränengas, Gummigeschosse und Blengranaten eingesetzt wurden, um die Menschenmenge aufzulösen. Die Teams von MSF behandelten 300 Menschen, darunter 200 Personen mit Atembeschwerden durch Tränengas.

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Justiz will Gewalt am Rasen zuvorkommen

  • Freigegeben in Sport
Griechenland / Athen. Die ersten drei Runden der obersten Spielklasse im griechischen Fußball, der Super League, waren überschattet von gewaltsamen Ausschreitungen sowie von eklatanten Fehlentscheidungen einiger Schiedsrichter. Danach kam es zwischen Spitzenfunktionären der Clubs und in der Sportpresse zu einem regelrechten Schlagabtausch. Vor diesem Hintergrund berief der für Sportangelegenheiten zuständige Staatsanwalt Konstantinos Simitzoglou die involvierten Parteien am Donnerstagabend zu einer Sondersitzung in sein Büro in den Athener Gerichtsgebäuden „Evelpidon“. Anwesend waren der Präsident des griechischen Fußballbunds EPO, Sofoklis Pilavios, der Präsident der Super League, Vangelis Marinakis, sowie die Leiter der größten Sportzeitungen.
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Griechenland: Demos und massive Polizeipräsenz in Griechenland TT

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Griechenland / Athen. Ein Jahr nach der Ermordung Alexandros Grigoropoulos durch einen Polizeibeamten kam es in Athen am gesamten Wochenende zu Unruhen. Neben den friedlichen Demonstranten, gab es autonome Gruppierungen, die ihren Protest in Form von Gewalt und Vandalismus zum Ausdruck brachten. Erste Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Autonomen ereigneten sich am Samstagabend im Athener Stadtteil Exarchia, wo Alexis vor einem Jahr durch die Kugel eines Polizisten ums Leben gekommen war.Am gesamten Wochenende waren an die 10.
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