Lehrer kämpfen für die Beibehaltung der öffentlichen Schulen
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Am Montag (11.10.) kam es in Athen, Thessaloniki und anderen größeren Städten des Landes zu einem Streik von Lehrern, die an öffentlichen Schulen beschäftigt sind.
Am Montag (11.10.) kam es in Athen, Thessaloniki und anderen größeren Städten des Landes zu einem Streik von Lehrern, die an öffentlichen Schulen beschäftigt sind.
Das griechische Parlament verabschiedete am Dienstag zahlreiche Veränderungen, die das griechische Hochschulsystem betreffen. Begünstigt werden sollen private Bildungseinrichtungen, und es soll eine intensivere Verbindung zum Arbeitsmarkt hergestellt werden.
Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Dienstag im Bildungsministerium eine Rede gehalten. Er hat erklärt, dass es zu den Zielen seiner Regierung gehöre, den Bildungsbereich zu reformieren. Dies werde etwa drei Jahre in Anspruch nehmen. Was die Kindergärten und Grundschulen betrifft, so soll die obligatorische Vorschule auf zwei Jahre erweitert werden: „Kein Kind, das älter als vier Jahre ist, wird (…) ausgeschlossen“, sagte er. Das gelte für das ganze Land – „und auch für das entlegenste Dorf“. Das bedeutet in der Praxis, dass die Schulpflicht auf 14 Jahre ausgedehnt wird, kommentieren Beobachter.
Seit Montag sind dutzende Schulen in Griechenland besetzt. Betroffen davon sind vor allem zahlreiche Regionen auf Kreta: Chania (19), Heraklion (ca. 30), Lasithi (15) und Rethymnon (ca. 30). In anderen Schulen verweigern sich die Eleven schlicht dem Unterricht.