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Griechenland Zeitung - Nachrichten / Kultur / Redaktion

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Minister Souflias setzt sich für deutsches Wahlsystem ein

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Griechenland / Athen. Seinen Vorschlag zur Einführung des deutschen Wahlsystems in Griechenland hat der Minister für Umwelt, Raumplanung und Öffentliche Arbeiten Jorgos Souflias gestern wiederholt. Ein solches System, so Souflias, erlaube den Wählern sowohl die von ihnen bevorzugte Partei zu wählen als auch Politikern aus anderen politischen Lagern, die der Wähler für geeignet hält, eine Stimme zu geben. Dadurch würden Personen unabhängig von Parteizugehörigkeit für ihre politische Arbeit belohnt. Außerdem führe dies dazu, dass Individuen, die sich in den Dienst der Öffentlichkeit stellen wollen, in die Politik gehen, so der Minister.

Außenministerin Bakojanni dementiert Gerüchte über vorverlegte Wahlen wegen der Namensfrage TT

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Griechenland / Athen. Dementiert wurden von Außenministerin Dora Bakojanni Gerüchte, wonach eine negative Entwicklung im Namensstreit mit der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) zu vorgezogenen Parlamentswahlen im September führen könnte. Bakojanni erklärte dazu: „Karamanlis hat es nicht nötig, ein nationales Thema zu schaffen, um Wahlen auszurufen.\" Griechenland sei an gutnachbarschaftlichen Beziehungen mit der FYROM interessiert. Diese würden als Kriterium für Athens Zustimmung zum EU- und NATO-Beitritt des Nachbarstaats gelten.

Premier Karmanlis trifft sich mit dem Vorstand der Vereinigung der Räte und Gemeinden Griechenlands

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Griechenland / Athen. Ein Treffen mit dem neuen Vorstand der Zentralen Vereinigung der Räte und Gemeinden Griechenlands (KEDKE) hatte Premier Kostas Karamanlis heute Mittag. Gestern hatte Athens Bürgermeister Nikitas Kaklamanis offiziell den Vorsitz der KEDKE übernommen. Gewählt worden war Kaklamanis mit 17 Stimmen; sein Kontrahent Paris Koukoulopoulos, der von der PASOK unterstützt wurde, hatte 12 Stimmen erhalten. Kaklamanis erklärte im Anschluss, dass er versuchen werde, die Gemeinsamkeiten zu unterstreichen und trennende Ansichten auf ein Minimum zu reduzieren.

Meinungsumfrage bescheinigt der Nea Dimokratia 3-Prozent Vorsprung

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Griechenland / Athen. Einen Vorsprung von 3 % bescheinigt eine vom Meinungsforschungsinstituts VPRC durchgeführte Umfrage der regierenden Nea Dimokratia. Demzufolge würde die Nea Dimokratia derzeit 42,5 % der Wählerstimmen erhalten; die PASOK käme auf 39,5 %. Der Stimmanteil für die kommunistische KKE würde sich demzufolge um 0,5 auf 6,5 % reduzieren, während die Linksallianz Synaspismos ihren Stimmanteil von 4,5 auf 5 % erhöhen würde. Die bislang im Parlament nicht vertretene rechtspopulistische LAOS fällt zwar von 4 auf 3,5 %, würde damit aber noch immer die 3-%-Hürde für den Einzug ins Parlament schaffen.
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