Freitag, 26. Juni 2020 14:59

„Ambrosische Sonnenuntergänge“

„Allmählich überzog uns der Zauber der Insel so sanft und anhänglich wie Blütenstaub. Jeder Tag trug eine Stille, eine Zeitlosigkeit mit sich, dass man wünschte, er würde niemals enden.“

Mit diesen Worten fasste Gerald Durrell, britischer Schriftsteller und Naturalist, seine Gefühle für die Insel Korfu zusammen, auf der er vor dem Zweiten Weltkrieg fünf Jahre verbrachte und 1954 ein Buch darüber veröffentlichte.

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Die Peloponnes ist reich an bedeutenden Stätten der Antike. Nicht von ungefähr galt sie im Altertum auch als die „Akropolis Griechenlands“. Plätze wie Olympia, Korinth, Mykene oder Epidauros sind noch heute weithin berühmt und werden alljährlich von einer Vielzahl von Reisenden angesteuert. Weit weniger bekannt ist dagegen Messene im Süden der Halbinsel, auch wenn der Ort sich den vorgenannten mit Fug und Recht an die Seite stellen lässt.

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Muss man ihn extra vorstellen? Wohl kaum, aber ohne den Feta wäre jede griechische Käseliste einfach unvollständig. Der absolute Klassiker unter den griechischen Käsen, eigentlich nur ein einfacher weißer Käse aus Schaf- und/oder Ziegenmilch in Salzlake, kommt in Griechenland außerhalb der Fastenzeiten fast täglich auf den Tisch – mit etwas Olivenöl und Oregano, im Salat, als Begleiter der „Ladera“ – in Olivenöl geschmorte Gemüsege¬richte aus Topf und Ofen –, oder auch als Pastetenfüllung.

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Donnerstag, 28. Mai 2020 12:51

Warten auf ein Tässchen „métrio“

Das Kafeníon ist für den Griechen das, was in Deutschland wohl die Kneipe ist – könnte man denken. Doch es ist weit mehr. Vor allem in den kleinen Dörfern ist es der Tante Emma-Laden, die Informationsbörse, meist auch Ankunfts- und Abfahrtsplatz für Busse oder Taxis. Hier kann man in dem oft einzigen Briefkasten des Ortes die Post einstecken.

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Nur knapp 6.000 Einwohner hat die kleine Insel Skiathos in den Nördlichen Sporaden. Doch ihr Ruf ist ziemlich groß: Einige der schönsten Strände der Ägäis, ja ganz Griechenlands besitzt sie, ist ungewöhnlich grün und liegt herrlich in ein Inselarchipel eingebettet. Nur zwei Stunden dauert der Flug von Frankfurt. Bis Mitte Oktober gibt es Direktflüge zum kleinen Flughafen, der bei Planespottern legendär ist: Die Landebahn ist kurz und nur wenige Meter über den Köpfen von Schaulustigen donnern die Maschinen in einem spektakulären Anflug herab.

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