Griechenland / Athen. Zu Ereignissen der aktuellen Politik meldete
sich am Dienstag der Ehrenpräsident Nea Dimokratia (ND) und frühere
Premier Konstantinos Mitsotakis zu Wort. Was die Reaktion auf die
jüngste Abhöraffäre betrifft, so vertrat Mitsotakis die Ansicht,
dass die Regierung „falsch gehandelt" habe. Vielmehr hätte man das
Thema vom ersten Augenblick an der Öffentlichkeit bekannt geben
müssen. Nach Ansicht des Ehrenpräsidenten hätte man von Anfang an
die Führer der Parlamentsparteien involvieren sollen.
Allerdings
sei es offensichtlich, dass die Regierung das „Opfer" sei und nicht
der „Täter". Gleichzeitig brachte er die Vermutung zum Ausdruck,
dass man niemals die Schuldigen finden werde und dass auch die
Wahrheit über den Skandal nicht ans Tageslicht kommen werde.
Scharfe Kritik übte der Ex-Premier an Oppositionsführer Jorgos
Papandreou. Diesem würde man „unglaubliche Dummheiten in den Mund
legen, die er sagt".
Auch zur Frage der Änderungen im System der Sozialversicherung meldete sich Mitsotakis zu Wort. Seiner Ansicht nach müsse man das Rentenalter erhöhen, außerdem seien 38 Arbeitsstunden pro Woche „nicht viel". Nicht ausschließen wollte er, dass die Rentenbezüge gekürzt werden könnten. Die große Opposition PASOK reagierte auf die Mitsotakis-Äußerungen postwendend und bezeichnete den ND-Ehrenpräsidenten als „Stoßdämpfer und Alibi für die misslungene Politik der Regierung Karamanlis".
Auch zur Frage der Änderungen im System der Sozialversicherung meldete sich Mitsotakis zu Wort. Seiner Ansicht nach müsse man das Rentenalter erhöhen, außerdem seien 38 Arbeitsstunden pro Woche „nicht viel". Nicht ausschließen wollte er, dass die Rentenbezüge gekürzt werden könnten. Die große Opposition PASOK reagierte auf die Mitsotakis-Äußerungen postwendend und bezeichnete den ND-Ehrenpräsidenten als „Stoßdämpfer und Alibi für die misslungene Politik der Regierung Karamanlis".