Griechenland / Athen. Kulturminister Jorgos Voulgarakis bleibt bei
seinen Angaben, die er gegenüber dem Parlament bezüglich der
Entführung mehrerer Pakistani auf griechischem Territorium zu
Protokoll gegeben hat. Rückendeckung erhielt Voulgarakis vom
stellvertretenden Regierungssprecher Evangelos Antonaros. Das Thema
der Pakistani, so Antonaros, werde von der Justiz untersucht. Den
Auftrag dazu habe die Regierung erteilt.
Presseberichten zufolge
soll sich Voulgarakis am Dienstagabend mit dem Direktor des
politischen Büros des Premiers im den Umgang mit dem Thema der
entführten Pakistani beraten haben.
Der Pressesprecher der PASOK, Nikos Athanassakis, erklärte, dass ein Verbleib von Voulgarakis in der Regierung das „Problem von Premier Karamanlis", wie er sich ausdrückte, „nur verschlimmert". Ein Minister, der „offensichtlich Lügen über ein so ernsthaftes Thema verbreite", könne „nirgendwo in der Welt auftreten". Dieses Thema, so Athanassakis, sei kein juristisches sonder ein politisches Problem.
Die Rücktrittsforderung der PASOK kommentierte Voulgarakis mit den Worten: „Die Opposition hat in den vergangenen Monaten nichts anderes getan, außer meinen Rücktritt zu fordern." Voulgarakis war bis zur Regierungsumbildung am 14. März Minister für öffentliche Ordnung, anschließend übersiedelte er ins Kulturministerium. Insgesamt sollen knapp 30 Pakistani im Juli 2005 in Griechenland entführt worden sein. Diese Entführung stand offenbar im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen auf die Londoner U-Bahn.
Um auf diese Entführung aufmerksam zu machen, demonstrierten am Montag mehr als 100 Mitglieder der in Griechenland ansässigen pakistanischen Gemeinde vor dem Hotel „Grand Bretagne" am Athener Syntagmaplatz. Anlass für die Kundgebung war der Besuch des pakistanischen Premiers Shaukat Aziz, der zu einem offiziellen Besuch in die griechische Hauptstadt gekommen war. Die Demonstranten forderten von ihm, den pakistanischen Botschafter in Athen bei der Rückreise nach Pakistan mitzunehmen. Letzteren, so die Darstellungen der Demonstranten, habe die Entführten in keiner Weise unterstützt und die Entführung bis zum letzten Moment geleugnet. Angeblich soll die pakistanische Botschaft sogar Bestechungsgelder gezahlt haben, um die Entführten dazu zu bewegen, ihre Aussage gegenüber der griechischen Justiz zurückzuziehen.
Der Pressesprecher der PASOK, Nikos Athanassakis, erklärte, dass ein Verbleib von Voulgarakis in der Regierung das „Problem von Premier Karamanlis", wie er sich ausdrückte, „nur verschlimmert". Ein Minister, der „offensichtlich Lügen über ein so ernsthaftes Thema verbreite", könne „nirgendwo in der Welt auftreten". Dieses Thema, so Athanassakis, sei kein juristisches sonder ein politisches Problem.
Die Rücktrittsforderung der PASOK kommentierte Voulgarakis mit den Worten: „Die Opposition hat in den vergangenen Monaten nichts anderes getan, außer meinen Rücktritt zu fordern." Voulgarakis war bis zur Regierungsumbildung am 14. März Minister für öffentliche Ordnung, anschließend übersiedelte er ins Kulturministerium. Insgesamt sollen knapp 30 Pakistani im Juli 2005 in Griechenland entführt worden sein. Diese Entführung stand offenbar im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen auf die Londoner U-Bahn.
Um auf diese Entführung aufmerksam zu machen, demonstrierten am Montag mehr als 100 Mitglieder der in Griechenland ansässigen pakistanischen Gemeinde vor dem Hotel „Grand Bretagne" am Athener Syntagmaplatz. Anlass für die Kundgebung war der Besuch des pakistanischen Premiers Shaukat Aziz, der zu einem offiziellen Besuch in die griechische Hauptstadt gekommen war. Die Demonstranten forderten von ihm, den pakistanischen Botschafter in Athen bei der Rückreise nach Pakistan mitzunehmen. Letzteren, so die Darstellungen der Demonstranten, habe die Entführten in keiner Weise unterstützt und die Entführung bis zum letzten Moment geleugnet. Angeblich soll die pakistanische Botschaft sogar Bestechungsgelder gezahlt haben, um die Entführten dazu zu bewegen, ihre Aussage gegenüber der griechischen Justiz zurückzuziehen.