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Generalsekretär im Ministerium für Beschäftigung und Soziales zurückgetreten Tagesthema

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Griechenland / Athen. Zurückgetreten ist gestern Abend der Generalsekretär des Ministeriums für Beschäftigung und Soziales, Dimitris Kostopoulos. Anlass für den Rücktritt waren dessen Erklärungen über so genannte „Blasen\" während des Börsenskandals im Jahre 1999/2000. Kostopoulos hatte behauptet, dass man in der Regierungspartei sehr wohl gewusst habe, wer die Börse manipuliert habe. Darunter seien auch Bankdirektoren gewesen, die vom Aktienhandel profitiert hätten.
Premier Kostas Karamanlis habe damals in seiner Eigenschaft als ND-Präsident nicht erlaubt, dass die betreffenden Namen genannt würden. Offensichtlich um Schadensbegrenzung bemüht, meldete sich anschließend der Minister für Soziales und Beschäftigung, Savvas Tsitouridis, in einem privaten Fernsehsender zu Wort. Er stellte klar, dass Karamanlis niemals eine solche Anordnung erteilt habe. Generalsekretär Kostopoulos habe lediglich zum Ausdruck bringen wollen, wie ernsthaft die Nea Dimokratia den Börsenskandal gehandhabt habe.
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