Griechenland / Athen. Premier Kostas Karamanlis erklärte nach den
Wahlen, dass die Regierung unbeirrt ihre auf Konsens orientierte
Politik fortsetze. Man halte sich dabei fern von Dogmatismus und
Vorurteilen. Der Vorsitzende der PASOK Jorgos Papandreou sprach von
einem „Wechsel auf der politischen Bühne". Allerdings habe man noch
viel Arbeit vor sich, um die kommenden Parlamentswahlen zu
gewinnen.
Das Ziel seiner Partei umriss mit den Worten:
„dezentralisierte, demokratische Solidar-Gesellschaft". Die
Generalsekretärin der Kommunistischen Partei, Aleka Papariga,
verwies auf die Erfolge ihrer Partei in Attika und in der Provinz.
Das Gesamtergebnis aber sei „negativ für das Volk", weil das
Zweiparteiensystem seine Macht behaupten konnte. Der Präsident der
Linksallianz SYN, Alekos Alavanos, zeigte sich mit dem Wahlergebnis
der Linken und unabhängigen Kräfte zufrieden.