Der Ex-Unternehmer Aristidis Floros wurde am Dienstag (16.7.) aus dem Gefängnis entlassen. Er war für schuldig befunden worden, finanzielle Mittel der öffentlichen Hand in Höhe von einer Viertelmilliarde Euro unterschlagen zu haben sowie wegen Anstiftung der versuchten Ermordung eines Rechtsanwaltes und wegen Urkundenfälschung.

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Der bekannte Strafrechtler Alexandros Lykourezos wurde am Montag nach einer sechsstündigen Aussage vor Gericht und nach Hinterlegung einer Kaution von 50.000 Euro auf freien Fuß gesetzt.

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Ein vorläufiges Gesetz, auf dessen Basis die vorzeitige Freilassung von Haftinsassen ermöglicht wird, wurde am Dienstag um ein weiteres Jahr verlängert. Benannt wurde dieses in der Öffentlichkeit nach dem früheren Justizminister Nikos Paraskevopoulos (2015–2016), unter dessen Führung es ins Leben gerufen worden war. Demnach können schwer kranke, sehr alte oder behinderte Gefängnisinsassen vorzeitig griechische Haftanstalten verlassen, wenn sie zusätzlich auch eine gute Führung an den Tag legen und bereits ein Fünftel ihrer Strafe abgesessen haben.

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Der Unternehmer Aristidis Floros wurde am Freitag abermals in das Gefängnis von Chalkida auf der Insel Euböa eingewiesen. Ende August war der 39jährige unter Auflagen aus der Haft entlassen worden. Das Zentrum für die Zertifizierung von Behinderungen (KEPA) hatte ihm attestiert, dass er zu 67 % behindert sei. Er leide an Epilepsie und unter psychischen Problemen.

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Mittwoch, 20. Dezember 2017 13:22

Unternehmer aus Energiebranche bleibt im Knast

Aristides Floros, Chef der bankrotten Stromfirmen Energa und Hellas Power, wird nicht auf Bewährung auf freiem Fuß gesetzt. Ein Athener Gericht wies den Antrag des Unternehmers zurück, seine 21-jährige Haftstrafe aus Gesundheitsgründen auszusetzen.

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