Im Athener Stadtteil Exarchia kommt es in diesen Tagen vermehrt zu Scharmützeln zwischen vermummten Chaoten und der Polizei.

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Die Zahl der Todesopfer eines Waldbrandes, der am Montagabend über Ostattika hinwegfegte, beläuft sich offiziellen Angaben zufolge inzwischen auf 83. Noch immer gibt es viele Vermisste. Nach einer dreitägigen Staatstrauer, die am Dienstag angeordnet wurde, beginnen nun die politische Kontroverse zwischen Regierung und Opposition. Im Zentrum steht die Frage, wer Schuld an dem Desaster ist.

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Donnerstag, 09. Februar 2017 11:07

Griechische Feuerwehrleute fordern Festanstellung

Etwa 1.000 Feuerwehrleute aus ganz Griechenland, die lediglich mit Zeitverträgen eingestellt sind, haben am Mittwoch in Athen für eine permanente Anstellung demonstriert. Zeitweise sind aus diesem Grund zentrale Verkehrsadern in der griechischen Hauptstadt gesperrt gewesen. Sie haben in separaten Gruppen Kundgebungen vor dem Zentralen Staatlichen Rechnungshof, vor der Feuerwehrzentrale sowie vor dem Amtssitz des Ministerpräsidenten durchgeführt.

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Im Rahmen einer Demonstration von etwa 3.000 Rentnern ist es am Montagvormittag in Athen zum Einsatz von Tränengas durch die Bereitschaftspolizei (MAT) gekommen. Bilder von Pensionären mit roten tränenden Augen machten die Runde in den Medien. Zuvor hatten sie im Rahmen einer Demonstration – die sich gegen weitere Rentenkürzungen richtete – versucht, bis zum Amtssitz des Ministerpräsidenten, dem Megaron Maximou, vorzudringen. Die Pensionäre beharrten auf ein Treffen mit Ministerpräsident Alexis Tsipras. Letzterer sah sich nach dem rabiaten Eingreifen der Polizei persönlich zum Einschreiten veranlasst. Anschließend übernahm der für Bürgerschutz verantwortliche stellvertretende Minister Nikos Toskas die politische Verantwortung für den Vorfall.

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Griechenland / Athen. Die Regierung werde mit dem Bau des 12,6 Kilometer langen Grenzzauns an der Ostgrenze zur Türkei fortfahren. Das sagte Bürgerschutzminister  Christos Papoustsis in einem Interview mit der nordgriechischen Zeitung „Makedonia“, das am Sonntag veröffentlicht wurde. Der Zaun solle durch  Nachtsichtkameras und weitere Fahndungsgeräte zusätzlich gesichert werden. Seiner Ansicht nach könne damit die illegale Einwanderung unter Kontrolle gebracht werden.
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