Landwirte und Viehzüchter setzen ihre Streik- und Protestwelle in Griechenland fort. An oberster Stelle auf ihrem Forderungskatalog steht, dass ihre Beiträge an die staatliche Versicherungskasse nicht wie vorgesehen erhöht werden. Das gleiche gilt für die Kosten, die für den Anbau ihrer Produkte aufgebracht werden müssen und für den dafür fälligen Steuersatz. Die geplanten und zum Teil bereits eingeführten Ab- und Ausgaben in diesem Bereich sind nach Ansicht der Bauern ebenfalls viel zu hoch.

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Mittwoch, 01. Februar 2017 17:08

Bauern-Proteste in vielen Teilen Griechenlands

In diesen Tagen protestieren Bauern in vielen Teilen Griechenlands vor allem gegen eine Erhöhung der Steuern und der Sozialabgaben. Dabei blockieren sie an einigen Punkten die Nationalstraßen, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen. 
Hier einige Bilder (© Eurokinissi ), die in den letzten Tagen entstanden und einen Eindruck der Lage vor Ort geben.
(Griechenland Zeitung / lb)
 
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Mit mehrstündigen Straßenblockaden intensivieren Landwirte in ganz Griechenland ihre Proteste. Auf der Nationalstraße zwischen Athen und der Hafenstadt Patras auf der Peloponnes wollen sie von nun an täglich zwischen 17 und 20 Uhr den Straßenabschnitt an der Tankstelle vor Ägion blockieren. Geplant sind ähnliche Aktionen an der Grenze zur Ehemaligen Jugoslawischen Republik Makedonien.

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Die Landwirte in Griechenland machen Ernst. Seit Montag sperren Mitglieder von Bauernverbänden aus Ägialia im Norden der Peloponnes mit ihren Traktoren täglich für jeweils zwei Stunden die Nationalstraße, die Athen mit der Hafenstadt Patras verbindet. Auf der Nationalstraße zwischen Patras und Pyrgos im Westen der Peloponnes haben sie ihre Traktoren hingegen zunächst noch am Straßenrand geparkt. Damit wollen sie in erster Linie Präsenz zeigen und gleichzeitig abwarten, wie viele Landwirte letztlich bereit sind, sich an weiteren Protestaktionen zu beteiligen.

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Am 10. September findet anlässlich der Eröffnung der Internationalen Messe Thessaloniki (DETh) eine Großkundgebung von Gewerkschaften statt. Gerichtet ist diese hauptsächlich gegen die Sparmaßnahmen der Regierung. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr der Aristotelous-Platz. Daran beteiligen werden sich auch Verbände der Landwirte.

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