Vor fünf Jahren wurde der Linksrapper Pavlos Fyssas von einem Anhänger der faschistischen Partei Chryssi Avgi ermordet. Auch in diesem Jahr finden Gedenkveranstaltungen statt.

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Der bisherige Parlamentarier der faschistischen Chryssi Avgi (CA) Konstantinos Barbaroussis wurde am Mittwoch dieser Woche gegen eine Kaution in Höhe von 30.000 Euro unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Er darf das Land nicht verlassen und muss sich drei Mal im Monat bei der Polizeistation an seinem Wohnort melden. Vor einer Woche hatte er die Militärführung des Landes im Parlament zu einem Staatstreich aufgefordert. Danach hatte er sich auf einer spektakulären Flucht zunächst für zwei Tage dem Zugriff der Polizei entziehen können. Am Montag war er gefasst worden.  

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Der bisherige Parlamentarier der faschistischen Chryssi Avgi (CA), Konstantinos Barbaroussis, wurde am Montag in der Nähe von Athen verhaftet. Versteckt gehalten hatte er sich nördlich der Hauptstadt in einem Haus am Penteli-Gebirge. Nach seiner Flucht am Freitag hatte er sich zunächst dem Zugriff durch die Polizei entziehen können. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen ihn einen Haftbefehl ausgestellt, nachdem er im Parlament während einer Rede die Militärführung des Landes zu einem Staatsstreich aufgerufen hatte.

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Drei Parlamentarier der faschistischen Partei Chryssi Avgi (Ch. A.) werden eine Kürzung ihrer monatlichen Diäten von 25 Prozent hinnehmen müssen. Dazu zählt auch Parteichef Nikos Michaloliakos. Das hat die Parlamentsvollversammlung beschlossen. Vorgeworfen wird ihnen „antiparlamentarisches Verhalten“. Vorangegangen war ein verbaler Angriff der Delegierten der Ch. A. Ilias Kassidiaris und Panagiotis Iliopoulos gegen ihren Kollegen aus Thrakien Moustafa Moustafa, der der dort lebenden muslimischen Minderheit angehört.

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Am Sonntagabend sind sieben Personen, die vermutlich Anhänger der faschistischen Chryssi Avgi (CA) sind, mit Brechstangen, Knüppeln und Leuchtraketen in einen Versammlungsraum in Piräus eingedrungen. Die Nutzer dieses als „Favela“ bezeichneten Raumes stammen aus dem linksautonomen Spektrum. Fünf der Anwesenden wurden bei dem brutalen Überfall verletzt, darunter auch die Rechtsanwältin der Familie Fyssas. Deren Sohn Pavlos Fyssas war im September 2013 von einem CA-Anhänger ermordet worden. Daraufhin waren damals Führungsmitglieder der CA festgenommen worden. Vorgeworfen wird ihnen Gründung bzw. Leitung einer kriminellen Organisation. Der Fall wird noch immer vor Gericht verhandelt. Die Angeklagten mussten inzwischen wegen des Ablaufs der Verjährungsfrist aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

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