Am Donnerstag und Freitag (7./8.2.) führt die Europäische Volkspartei (EVP) in Athen einen zweitägigen Kongress durch. Aus diesem Anlass ist der Fraktionsvorsitzende der EVP Manfred Weber, der gleichzeitig auch Spitzenkandidat der EVP für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten ist, in die griechische Hauptstadt gereist. Der Kongress findet nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Europawahlen am 26. Mai statt. 

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Der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia, Kyriakos Mitsotakis, wird am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche (18./19.10.) zum Gipfeltreffen der Europäischen Volkspartei nach Brüssel reisen.

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Griechenlands Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis aus den Reihen der konservativen ND kann sich vom Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament, Manfred Weber, politische Unterstützung erhoffen. Letzterer reiste am Dienstag zu einem offiziellen Besuch nach Athen. In einem Interview gegenüber der konservativen Zeitung „Kathimerini“ hatte Weber bereits am Wochenende die Arbeit von Mitsotakis gelobt.

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Am Montag hat sich Griechenlands Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis (s. Foto) von der konservativen Nea Dimokratia mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Luxemburg getroffen. Anlass für die 30-minütigen Unterredungen war das 40-jährige Jubiläum der Europäischen Volkspartei. Besprochen haben die beiden Konservativen sowohl die wirtschaftliche als auch die politische Lage in Griechenland. Mitsotakis erklärte, warum er im Parlament gegen die Privatisierungspläne der Regierung Tsipras gestimmt habe. Dies sei nicht etwa geschehen, weil er gegen Verpachtungen per se sei, sondern wegen der Art und Weise, mit der diese umgesetzt werden sollen. Weiterhin verlieh er seiner Meinung Ausdruck, dass die Steuersätze gekürzt werden müssten, um der Wirtschaft zum Aufschwung zu verhelfen.

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Die Finanz- und Wirtschaftsminister der Europäischen Volkpartei versicherten am Dienstag während eines Arbeitsessens dem Vorsitzenden der größten griechischen Oppositionspartei Nea Demokratia, Antonis Samaras, ihre Solidarität. Samaras legte u.a. dar, dass im Moment konkrete Hilfe Europas notwendig sei, damit Griechenland vor Spekulanten geschützt wird und zu erträglichen Zinsen dringend benötigtes Geld leihen kann. Im Moment gebe es zwar noch keine konkrete Vereinbarung, doch die Diskussionen zu diesem Thema, so Samaras, würden noch bis zum Ende der kommenden Woche fortgesetzt.
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