Die Europawahlen bescherten Ministerpräsident Tsipras und seinem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) eine herbe Niederlage. Er kam bei den Europawahlen am Sonntag mit einem Rückstand von fast zehn Prozentpunkten hinter der konservativen Nea Dimokratia durchs Ziel. Als Konsequenz kündigte er Neuwahlen an.

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In Jerusalem wurde am Mittwoch die Grabeskirche Jesu nach Restaurierungsarbeiten und in Anwesenheit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäos sowie des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras eingeweiht. Grund für die Blitzreise von Tsipras nach Israel war u. a., dass die Sanierung von der Professorin Antonia Moropoulou von der Technischen Universität Athen (EMP) und ihrem Team geleitet wurde.

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Die Neujahresbotschaften der griechischen Politiker waren dominiert von der seit 2010 grassierenden Finanz- und Wirtschaftskrise. Weitere wichtige Punkte waren die Lösung der Zypernfrage, die Bewältigung der Flüchtlingskrise sowie die Forderung nach Beendigung des Krieges in Syrien. Ein Appell erging nicht zuletzt an die Auslandsgriechen, die zu einem stärkeren Zusammenhalt aufgefordert wurden.

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Journalisten und technisches Personal von sieben privaten Fernsehsendern, die derzeit noch landesweit ausstrahlen, haben am Montag eine Protestkundgebung in Athen vor dem Amtssitz des Ministerpräsidenten, dem Megaron Maximou, durchgeführt. An der Umzäunung haben sie ein Transparent auf schwarzem Tuch mit weißer Aufschrift angebracht. Darauf war der Slogan zu lesen: „Schwarz hat keine Schattierungen.“ Am Rande ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei MAT gekommen.

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Donnerstag, 06. Oktober 2016 12:37

Einvernehmen zwischen Staat und Kirche TT

Die Durchführung des Religionsunterrichtes wird in enger Kooperation zwischen dem Staat und der orthodoxen Kirche neu überdacht. Das haben am Mittwoch Ministerpräsident Tsipras und Erzbischof Hieronymos beschlossen.

„Die Missverständnisse mit der griechischen Regierung sind gelöst.“ Das hat am Mittwochabend der Erzbischof von Athen und ganz Griechenland Hieronymos nach einem Treffen mit Ministerpräsident Alexis Tsipras zum Ausdruck gebracht. Daran beteiligt haben sich u. a. auch Bildungsminister Nikos Filis und Verteidigungsminister Panos Kammenos. Dieser ist gleichzeitig Vorsitzender des rechtskonservativen Regierungspartners ANEL (Unabhängige Griechen). Dieser erklärte im Anschluss, dass alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt worden seien.

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