Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos hat am Montag (3.12.) das Athener Akropolis-Museum besucht. Gegenüber Journalisten forderte er die Rückgabe des Parthenon-Frieses vom British Museum in London nach Griechenland.

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Der Parthenon-Tempel ist eines der berühmtesten Denkmäler des antiken Griechenlands, welcher als zentraler Bau auf der Athener Akropolis thront. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Tempel-Fries von Lord Elgin, einem britischen Diplomaten, entfernt und nach Großbritannien verschifft. Wenige Jahre später landeten er im British Museum. Jetzt kämpft „RETURN“ für die Rückkehr des Parthenon-Frieses nach Griechenland.

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Ab dem 19. November können Reisende und Besucher auf dem Athener Flughafen darüber abstimmen, ob die Skulpturen von der Akropolis aus dem British Museum in London nach Athen zurückkehren sollen oder nicht. In den Ankunfts- und Abflughallen werden dazu Touchscreens aufgestellt, wo die Benutzer die Westfront des Parthenon-Tempels wiederherstellen können und die eine Karyatide vom Erechtheion, die ebenfalls im British Museum ist, wieder an ihren angestammten Platz zurückstellen können. Die virtuelle Abstimmung ist Teil einer Promotions-Kampagne des Flughafens für den Athener Tourismus.

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Neue Hoffnungen schöpft Griechenland für die Rückgabe des Parthenon-Frieses. Hintergrund ist das Engagement der Rechtsanwältin Amal Alamuddin, die frisch mit dem Schauspieler George Clooney verheiratet ist. Sie ist am Montag in Athen eingetroffen, wo sie bis Donnerstag bleiben will. Es stehen Treffen mit Kulturminister Konstantinos Tasoulas sowie mit Ministerpräsident Antonis Samaras auf dem Programm.

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