Griechenlands Liberale vor dem Aus? – Parteichef nimmt den Hut
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Die liberale Partei „To Potami“ wird sich vermutlich an den bevorstehenden Parlamentswahlen nicht beteiligen.
Die liberale Partei „To Potami“ wird sich vermutlich an den bevorstehenden Parlamentswahlen nicht beteiligen.
Das griechische Parlament zählt wieder sieben Fraktionen. Parlamentspräsident Nikos Voutsis hat ein Verfahren eingeleitet, damit die liberale „To Potami“ in der griechischen Volksversammlung wieder ihren Fraktionsstatus erhält. Damit bekommt der Vorsitzende Stavros Theodorakis die Gelegenheit, bei Parlamentsdebatten als Parteiführer das Wort zu ergreifen, was nicht zuletzt für größere Aufmerksamkeit in den Medien sorgt.
Kleinere Parteien haben es in diesen Tagen schwer. Mehrere kämpfen ums Überleben. Hintergrund ist die Lösung der Namensfrage der FYROM, die in dieser Woche vom Parlament ratifiziert werden soll.
Am Samstag und Sonntag (3. und 4. November) hat in Athen der dritte Kongress der liberalen Partei „To Potami“ stattgefunden. Parteichef- und Gründer Theodorakis wurde mit 93,59 % der Stimmen erneut an der Spitze gewählt.
Im politischen Zentrum Griechenlands gibt es Bewegung. Am Sonntag hat die liberale Partei „To Potami“ (TP) beschlossen, die politisch mitte-links stehende Bewegung der Veränderung (KinAl) zu verlassen. Einen entsprechenden Vorschlag, der mit überwiegender Mehrheit angenommen wurde, hatte Parteichef Stavros Theodorakis seinen aus ganz Griechenland angereisten Genossen unterbreitet. In der Athener Konzerthalle Megaron Moussikis, wo die Konferenz stattfand, warnte er davor, dass sich die Partei „angesichts der Streitigkeiten“ bei der KinAl „auflösen“ könnte.