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Vier von zehn Griechen (40 %) vertreten die Ansicht, dass die durch das Coronavirus zu beklagenden Todesfälle übertrieben dargestellt werden. Global betrachtet glauben nur in Nigeria mehr Menschen (60 %) an diese Theorie.

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Die Zeichen in den griechisch-türkischen Beziehungen stehen im Moment wieder auf Deeskalation. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ALCO für den privaten TV-Sender Open zeigt in diesem Zusammenhang, dass die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger (49 %) für eine Beilegung von eventuellen Differenzen mit diplomatischen Mitteln plädiert.

Konkret wurde nach der geeigneten Reaktion gefragt, falls der östliche Nachbar Bohrungen in der griechischen Ausschließlichen Wirtschaftszone durchführen sollte und in der Folge in der Ägäis ein sogenannter heißer Zwischenfall provoziert wird. Ein nicht geringer Anteil der Befragten (37 %) spricht sich aber für eine Antwort mit militärischen Mitteln aus; 14 % haben zu diesem Thema keine Meinung.

Das Krisenmanagement der Regierung bei der Bewältigung des Konfliktpotenzials mit der Türkei halten 59 % der Griechinnen und Griechen für richtig; 23 % bewerten es als „falsch“ und 18 % wollten dazu keine Meinung äußern.

Natürlich konnte beim ALCO-„Barometer“ eine Frage zur Corona-Pandemie nicht fehlen. Im Zentrum stand dabei die vom Bildungsministerium verordnete Maskenpflicht in den Schulen: 59 % der Umfrageteilnehmer erachten diese Maßnahme als notwendig, 33 % empfinden sie als „übertrieben“ und 8 % wollten keine Antwort geben.

Bei der Sonntagsfrage schließlich liegt die konservative Regierungspartei Nea Dimokratia weiter deutlich vorne. Würden jetzt Parlamentswahlen stattfinden, erhielte sie 39,1 % der Stimmen, gefolgt vom Radikalen Linksbündnis SYRIZA (22,2 %), der Bewegung der Veränderung (6,9 %), der kommunistischen ΚΚΕ (5,4 %), der Griechischen Lösung (4,6 %) und MeRA 25 (3 %); 11,9 % äußerten sich „unentschlossen“. Als geeigneter Premier figuriert Regierungschef Kyriakos Mitsotakis mit 44 % unangefochten vor dem SYRIZA-Vorsitzenden Alexis Tsipras, für den sich 22 % der Befragten aussprechen.

Die Umfrage von ALCO wurde unter 1.000 Personen zwischen dem 14. und dem 16. September durchgeführt. (Griechenland Zeitung / rs)

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Das Coronavirus ist existent und es ist gefährlich. Diese Meinung vertreten drei von vier Griechen (74,3 %). Ein knappes Viertel (23,9 %) glaubt hingegen, dass das Virus zwar existiere, aber nicht gefährlicher als eine einfache Grippe sei. 1,2 % vertreten die Ansicht, dass Covid-19 überhaupt nicht existiere.

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Die Medizinische Versorgung und das Coronavirus gelten als das wichtigste Problem, mit dem Griechenland konfrontiert ist. Es folgen die Wirtschaft, die Außenpolitik und die Arbeitslosigkeit. Zu diesem Schluss kommt das Meinungsforschungsinstitut Metron Analysis in einer aktuellen Erhebung, die in der Sonntagszeitung „To Vima“ erschienen ist.

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Die Mehrheit der Griechen sieht sich mit drei Fronten konfrontiert, die es in sich haben: Das Coronavirus, die daraus resultierende schlechte Wirtschaftslage und fortgesetzten Provokationen der Türkei in der östlichen Ägäis.

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