Der griechische Oppositionschef Alexis Tsipras (SYRIZA) hat sich am Donnerstag im Vatikan mit Papst Franziskus getroffen. Damit ist er der erste Parteichef Griechenlands, der ein derart tiefgründiges Gespräch mit Papst Franziskus führte. Tsipras stellte nach dem Treffen fest, dass er sich mit dem katholischen Kirchenoberhaupt darin einig gewesen sei, dass man zwar ideologisch andere Standpunkte vertrete, dennoch aber zu den gleichen Werten stehe. Beiden gehe es um Solidarität, Liebe für den Mitmenschen, gesellschaftliche Gerechtigkeit und um die Bewahrung des Weltfriedens. In diesem Sinne habe der „Papst der Armen" seiner Meinung Ausdruck verliehen, dass es verkehrt sei, „Menschen, die im Meer ertrinken, als illegal zu bezeichnen", wie es oft mit den Immigranten und Flüchtlingen geschieht, die aus Afrika oder Asien ohne gültige Reisepapiere nach Europa kommen wollen.
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Das zwischen der griechischen Regierung und der so genannten „Troika“ aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) vereinbarte Memorandum sei nicht die einzige Option für Griechenland , die Wirtschafts- und Finanzkrise zu bewältigen. Das betonte der Vorsitzende der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras, am Sonntag im Rahmen der traditionellen  Pressekonferenz zur 75. Internationalen Messe Thessaloniki (DETH). Samaras kritisierte die PASOK-Regierung und machte sie u. a.
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Griechenland / Athen. Der Vorsitzende der größten Oppositionspartei Nea Dimokratia, Antonis Samaras, ließ angesichts der Wirtschaftslage durchblicken, dass seine Partei notwendige Maßnahmen der regierenden PASOK unterstützen will, um einen Ausweg zu finden. „Die Zeiten sind kritisch und das Wohl des Landes erfordert diese Haltung“, sagte Samaras.Im Parlament forderte der Oppositionsführer die Regierung dazu auf, die Umsetzung der geplanten Maßnahmen zu beschleunigen: „Jeder Tag, der verloren geht, vergrößert das Glaubwürdigkeitsdefizit und das Haushaltsdefizit.“ In eine ähnliche Richtung gingen Äußerungen des Chefs der rechtspopulistischen LAOS-Partei Jorgos Karatzaferis.
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Sollte die PASOK die kommenden Parlamentswahlen gewinnen, stehen für sie in den ersten 100 Tagen vor allem die Bekämpfung der Wirtschaftskrise und die Wiederherstellung des Vertrauens der Menschen in die Politik im Mittelpunkt. Das erklärte der Vorsitzende der größten Oppositionsparten PASOK, Jorgos Papandreou, in einem Interview, das am Sonntag in der Tageszeitung Eleftherotypia veröffentlicht wurde. Er stellte außerdem einen Plan vor, um die Wirtschaft zu unterstützen und für Liquidität auf dem Markt zu sorgen. Hierbei soll vor allem eine Ausweitung staatlicher Investitionen Teil der Lösung sein. Im Fokus der Wirtschaftspolitik der PASOK stünden aber vor allem die finanziell Schwachen und der Mittelstand.
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Griechenland will Steuersündern künftig noch besser auf die Schliche kommen. Nun greifen auch Staatsanwälte der Finanzpolizei SDOE, die bisher über akuten Personalmangel klagte, unter die Arme. Allein durch die Überprüfung der Lagarde-Liste, auf der Namen von rund 2.000 griechischen Inhabern von Konten in der Schweiz verzeichnet sind, ist mit Nachzahlungen in Höhe von 65 Mio. Euro zu rechnen.
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