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Wirtschaftsminister will keine Einschnitte in der Sozialpolitik vornehmen

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Griechenland / Athen. Die Regierung versuche, das Staatsdefizit schrittweise auf unter drei Prozent drücken, ohne dabei Einschnitte in der Sozialpolitik vorzunehmen. Mit diesen Worten verteidigte Finanzminister Jannis Papathanassiou am Mittwoch die aktuelle Wirtschaftspolitik der Regierung Karamanlis. Zuvor war die Kreditwürdigkeit Griechenlands in der Bewertung durch „Standard & Poor" von der Kategorie A-/A-2 auf A-/A-1 herabgestuft worden. „Der Hauptgrund, warum Standard & Poor das Land herabgestuft haben ist, dass Griechenland mit einer hohen öffentlichen Verschuldung und einem hohen Staatsdefizit der internationalen Finanzkrise gegenüber steht", sagte Papathanassiou.
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Kabinettssitzung mit breiter Themenpalette

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Griechenland / Athen. In einer Kabinettssitzung unter Leitung von Premierminister Kostas Karamanlis am Mittwoch wurden die Verwaltungsreform sowie der Fortschritt des nationalen Programms zur Stärkung der Wirtschaft behandelt. Äußerungen von Innenminister Prokopis Pavlopoulos nach der Sitzung zufolge wolle der Regierungschef  auch den Gesetzgebungsprozess effektiver gestalten. Zukünftige Gesetze sollen sorgfältig auf ihre Auswirkungen hin geprüft werden, bevor sie in Kraft treten. Entwicklungsminister Kostis Chatzidakis stellte nach der Sitzung fest, dass kleine und mittelständische Betriebe von einem Abbau der Bürokratie profitieren sollen.
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Arbeitsministerium hat mehr Geld zur Verfügung

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Griechenland / Athen. Premierminister Kostas Karamanlis traf sich am Montag mit Arbeitsministerin Fani Palli Petralia, um über mögliche Maßnahmen zur Sicherung bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze zu beraten. Petralia sagte, dass das Budget des Arbeitsministeriums in diesem Jahr höher sei. Sämtliche nationalen und europäischen Gelder kämen den sozial schwächsten Gruppen zugute.
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Protestkundgebungen in Athen TT

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Griechenland / Athen. Heute finden in Athen gleich drei Protestkundgebungen statt. Um 12.30 Uhr trafen sich Studenten und Lehrer an den Propyläen. Sie erinnern damit an die Ermordung von Nikos Temponeras vor 18 Jahren während einer Protestkundgebung in Patras und protestieren zugleich gegen den Krieg in der Gaza-Zone.
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Premier Karamanlis erwartet mehr Leistung von seinem Kabinett

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Griechenland / Athen. Weniger Reden und mehr Leistung erwartet Premierminister Kostas Karamanlis von seinem neu einberufenen Kabinett. Das unterstrich der Regierungschef am Donnerstag bei der ersten Sitzung der neuen Regierung nach der Vereidigung. Karamanlis sagte, die Regierung werde einen neuen Anfang wagen: „Wir wollen nicht nach dem Eindruck fragen, sondern nach den tatsächlichen Ergebnissen", so der Premier. Karamanlis forderte in mehreren Punkten eine effizientere Gestaltung der Arbeit in den Ministerien.
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