2.000 Schadensmeldungen nach Erdbeben in Athen
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Mehr als 2.000 Sachschäden wurden nach dem Erdbeben vom 19. Juli in Athen, das eine Stärke von 5,1 auf der Richterskala erreichte, registriert.
Mehr als 2.000 Sachschäden wurden nach dem Erdbeben vom 19. Juli in Athen, das eine Stärke von 5,1 auf der Richterskala erreichte, registriert.
Bis Mittwochmorgen 6 Uhr dauert der am Dienstag begonnene Streik der Journalisten in Griechenland. Mit diesem Protest wollen sie die Lebensfähigkeit der Renten- und Sozialversicherungskasse EDOEAP sichern.
Das Defizit der größten Versicherungsanstalt des Landes IKA könnte sich im kommenden Jahr verdoppeln – von erwarteten 930 Mio. Euro (2015) auf 2 Mrd. Euro. Diese Befürchtungen äußerten der Wirtschaftszeitung „Naftemporiki“ zufolge Vertreter des Arbeitsministeriums und der IKA.
Eine neue Expertenkommission zur Reformierung des Rentensystems stellte die Halbherzigkeit der bislang durchgeführten Maßnahmen fest. Ihre Vorschläge wurden dagegen als derartig radikal empfunden, dass sie manchen ihrer Mitglieder sogar anonyme Todesdrohungen einbrachten.
Der griechische Staatsdienst droht langsam aber sicher auszutrocknen. Am Dienstag wurde bekannt, dass 773 neu ausgeschriebenen Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst des Landes nicht komplett besetzt werden können: Es wurden lediglich 729 Anträge bzw. Lebensläufe eingereicht, deren Bewerber die Voraussetzungen für die einzelnen Stellen erfüllen.