Login RSS

Die festgefahrene Wirtschaft

2016 soll ein Übergangsjahr gewesen sein. Eine Brücke gewissermaßen, die vom Abgrund der tiefsten Wirtschaftskrise zum Aufschwung führt, der nun endlich fällig ist und im neuen Jahr voll in Schwung kommen soll.
So wird es behauptet. Doch die Realität sieht anders aus: Die Krise ähnelt mehr einem langen Winter, und um dabei zu überleben, sind längerfristige und radikale Maßnahmen und Umstellungen nötig. Einen automatischen Aufschwung, den die Politiker, ob daheim oder in Europa, mit magischen Tricks aus dem Ärmel herausschütten könnten, gibt es nicht.
 
Das ist nur eine kurze Zusammenfassung. Den gesamten Kommentar über die wirtschaftliche Situation Griechenlands von unserem Autor Dimos Chatzichristou können Sie in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 559) lesen, die ab morgen (21. Dezember) erhältlich ist. Foto: Eurokinissi
 
Weiterlesen ...

„Schwarzer Freitag“ löst Konsumentenaufläufe aus TT

Für Szenen wie beim deutschen Schlussverkauf sorgte am heutigen Freitagmorgen in griechischen Städten die Aktion „Black Friday“ (Schwarzer Freitag) mit Angeboten in Kaufhäusern, Shoppingzentren und Ladenketten. Die Mode, am letzten Freitag im November bis zu 80 Prozent Preisabschläge anzubieten, ist aus den USA nach Europa übergeschwappt. In Griechenland ist der heutige Freitag der erste „schwarze“. 
Weiterlesen ...

Griechische Supermarktkette Marinopoulos vor dem Aus

Marinopoulos, die wohl bekannteste Supermarkt-Kette Griechenlands, steht vor dem Aus. Das Unternehmen meldete Konkurs an, nachdem seine Lieferanten keine Waren mehr schickten, in einigen Fällen sogar auf eigene Faust Produkte von den Regalen der Firma entnahmen. Die Folge: Verschreckte Kunden liefen scharenweise von den Marinopoulos-Filialen davon.

Weiterlesen ...

Probleme für Güterverkehr und Kreuzfahrtschiffe durch Streik der Hafenarbeiter TT

Die Hafenarbeiter der Häfen von Piräus (OLP) und Thessaloniki (OLTH) legen heute zum 15. Tag in Folge die Arbeit nieder. Sie werden ihre Streikaktionen voraussichtlich auch am Wochenende fortsetzen. Ihr Protest richtet sich in erster Linie gegen die Privatisierungs- bzw. Verpachtungspläne der beiden Häfen. Sollten diese Pläne nicht verhindert werden, wollen sie zumindest erreichen, dass an ihren derzeitigen Arbeitsverträgen keine Änderungen vorgenommen weren.

Unterdessen kommt es zu Problemen und Verzögerungen im Güterverkehr aber auch bei den Kreuzfahrtschiffen. Während etwa 3.000 Container in Piräus auf ihre Abfertigung warten, drohen immer mehr Kreuzfahrtgesellschaften damit, den Hafen lieber nicht anzusteuern. Reeder, die in dieser Branche tätig sind, rufen die griechische Regierung dazu auf, so bald als möglich eine Lösung zu finden. In einem offenen Brief an Finanzminister Efklidis Tsakalotos, Arbeitsminister Jorgos Katroungalos und Handelsschifffahrtsminister Thodoris Dritsas erklären sie, es bestehe die Gefahr, dass auch andere griechische Destinationen von dieser misslichen Lage betroffen werden können. Die Rede ist von einem voraussichtlichen Schaden in Höhe von 12 Millionen Euro für den Monat Juni. In diesem Monat sind ursprünglich 41 Ankünfte von Kreuzfahrtschiffen in Piräus geplant gewesen. Viele davon könnten storniert werden. (Griechenland Zeitung / eh)


Unser Archivfoto (© Eurokinissi) enstand im Oktober 2015 am Hafen von Katakolo, Peloponnes. Am Kai haben zwei Kreuzfahrtschiffe festgemacht.

Weiterlesen ...
Diesen RSS-Feed abonnieren

 Warenkorb