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Donnerstag, 18. September 2003 03:00
Marken-Imitate überschwemmen den griechischen Markt
15 bis 17 Prozent der in Griechenland verkauften Markenprodukte
sind Imitate. Dazu gehören Sonnenbrillen, CDs, Handtaschen und
Software für den PC. Nach Einschätzung des griechischen
Handelsverbandes (ESEE) finden die Imitations-Produkte beim
Konsumenten reißenden Absatz, weil die Schwarzwaren um etwa 50
Prozent billiger sind. Nach Hunderten Klagen aus dem Einzel- und
Großhandel zeigt sich das Wirtschaftsministerium nun entschlossen,
das Phänomen zu bekämpfen. Schärfere Kontrollen führt derzeit die
Finanzpolizei auch.
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Donnerstag, 14. August 2003 03:00
Viele arbeiten, viele arbeiten nicht
Nur 56,9 Prozent der griechischen arbeitsfähigen Bevölkerung, das
heißt zwischen 15 und 64 Jahren, ist auch wirklich aktiv. Damit
liegt Hellas deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, der 64,2
Prozent erreicht. Nach Angaben von Eurostat schneiden die Männer
der Altersgruppe 55 bis 64 relativ gut ab. Hier sind 55,1 % aktiv
im Arbeitsleben, während der europäische Durchschnitt bei 49,0
Prozent liegt. Die Griechinnen hingegen erreichen nur 24,4 Prozent
(EU-Durchschnitt: 30,2 Prozent).
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Dienstag, 29. Juli 2003 03:00
Preiskampf auf den griechischen Märkten
Die Teuerungswelle ist eines jener Probleme, das die griechischen
Bürger tagtäglich am eigenen Leib zu spüren bekommen. Das für die
Preiskontrolle zuständige Entwicklungsministerium ist seit längerem
bemüht, den Preisauftrieb zu stoppen - mit wechselndem Erfolg. In
dieser Woche wurden die Fälle von 30 Verkäufern auf Wochenmärkten
dem Staatsanwalt übergeben, denen Preiswucher vorgeworfen wird. Bei
den 30 Verkäufern - die aus Athen und der Provinz kommen - handelt
es überwiegend nicht um Produzenten. Die "Missetäter" hatten auf
den Wochenmärkten Frischobst und -gemüse zum Teil mit einer
Gewinnspanne von 230 % verkauft.
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Montag, 28. Juli 2003 03:00
Verlagsunternehmen WAZ an Lambrakis-Gruppe interessiert
Ein mögliche Kooperation des größten griechischen
Medienunternehmens DOL (Lambrakis-Gruppe) und der deutschen
WAZ-Gruppe wurde in Athen bekannt gegeben. Im einem Joint Venture
wird Lambrakis voraussichtlich 51 % der Anteile besitzen, der Rest
ginge an die WAZ. Als gemeinsamer Markt wurden "die sich
erweiternde EU" und der Raum des östlichen Mittelmeeres genannt.
Die WAZ hat sich bereits in Kroatien, Serbien, Montenegro, in der
früheren Republik Mazedonien (FYROM), in Rumänien, Ungarn, in
Österreich und in Bulgarien in verschiedene Medienunternehmen
eingekauft. Sie gilt bereits jetzt als der dominierende
Zeitungsverlag in Südosteuropa.
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Freitag, 25. Juli 2003 03:00
„Die griechische Fährschifffahrt ist vom Bankrott bedroht“
„Die griechische Fährschifffahrt ist vom Bankrott bedroht“. Mit
diesen dramatischen Worten beschreibt die Tageszeitung „To Vima“
die Lage und bezieht sich dabei auf ein Gesetz aus dem Jahr 2001.
Das Gesetz wurde unmittelbar nach der Fährtragödie mit der „Express
Samina“, die 81 Menschenleben forderte, beschlossen und sieht u. a.
vor, dass alle Schiffe, die ein Alter von 30 Jahren erreicht haben,
aus dem Verkehr gezogen werden müssen.
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