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Heimische Kaktusfeigen aus der Neuen Welt

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Wussten Sie, dass der Feigenkaktus nicht seit Homers Zeiten in Griechenland heimisch ist, sondern dass er erst nach der Entdeckung Amerikas über Seeleute in den Mittelmeerraum gelangte? Die Griechinnen und Griechen nannten die Kaktusfeige frangósyka, Frankenfeige, weil die Katholiken und angereisten Europäer im Mittelalter generell als Franken bezeichnet wurden. Auf Kreta oder auch auf Zypern hingegen nennt man die Frucht papoutosýka – Schuhfeige.

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Die „Feige aus dem Frankenland“

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Wenn sich der Sommer träge und schwerfällig dahinschleppt und die Tage trocken und heiß sind, dann ist die Zeit für den Feigenkaktus gekommen. Nachdem Maulbeeren und Aprikosen geerntet, Trauben und Feigen noch nicht ganz reif sind, können seine Früchte diese Vitamin-Lücke ausfüllen.

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