Sprengstoffanschlag in Athen kann Olympische Spiele nicht gefährden
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Als Urheber von drei Explosionen in der Nacht vom Dienstag zum
Mittwoch im Hinterhof einer Polizeistation im Athener Vorort
Kallithea vermuten Antiterrorspezialisten die griechische Gruppe
"Revolutionärer Kampf". Ein Bekennerschreiben liegt bisher noch
nicht vor. Der Minister für öffentliche Ordnung, Jorgos
Voulgarakis, der sich derzeit zu einem offiziellen Besuch in den
USA aufhält, erklärte, dass die Anschläge in keinerlei Zusammenhang
zu den Olympischen Spielen stünden. Verübt worden sei das Attentat
von "extremistischen Elementen im Inland". Diese "verfügen nicht
über ausreichende Möglichkeiten" und könnten die sichere
Durchführung der Spiele "in keiner Weise gefährden".