Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Chryssi Avgi
Freispruch für Bürgermeister nach Anzeige von Neofaschisten TT
Der Bürgermeister der Hafenstadt Patras auf der Peloponnes Kostas Peletidis wurde am Donnerstag des Vorwurfs der Pflichtverletzung von einem Gericht freigesprochen. Gegen ihn geklagt hatte Michalis Arvanitis, der im Jahr 2015 erfolglos für die faschistische Partei Chryssi Avgi (CA) in Patras kandidiert hatte.
Gegen Rassismus: Zusammenstöße in Ioannina und Oraiokastro TT
In der nordwestgriechischen Stadt Ioannina ist es am Dienstag zu Ausschreitungen zwischen einer Gruppe aus dem autonomen Lager und Polizisten gekommen. Sieben Ordnungshüter mussten anschließend mit Blutergüssen, Prellungen und zum Teil mit Platzwunden in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Linke Zeitung enthüllt Vorgänge bei Griechenlands Neofaschisten TT
„Juden Raus“ und „Sieg Heil“: Das sind u. a. Slogans, die auf einer Veranstaltung der faschistischen Partei Chryssi Avgi (CA) Ende Januar 2005 in Athen zu hören waren. Außer der griechischen Nationalhymne in Begleitung des Hitlergrußes wurde auch das „Lied der Deutschen“ (Deutschlandlied) in seiner ursprünglichen Textfassung gesungen.
Grünes Licht für Auszahlung der dritten Rate der Parteienfinanzierung
Die Auszahlung der dritten Rate in Höhe von 5 Millionen Euro für die staatliche Parteienfinanzierung erhielt Grünes Licht. Die erste Rate betrug 4,5 Millionen Euro und die zwei 1,9 Millionen. Ein Anrecht auf einen Anteil an diesen Geldern haben alle Parteien und Bündnisse, die bei den Parlamentswahlen im September 2015 sowie bei den Europawahlen im Mai 2014 mehr als 1,5 Prozent der Wählerstimmen erhalten haben.
Schleppender Fortgang des Prozesses gegen Neofaschisten TT
Die Rechtsanwälte Griechenlands werden weiterhin bis zum 6. Juni ihrer Arbeit fern bleiben. Das hat am Dienstag der Koordinationsausschuss der Verbände der Rechtsanwälte des Landes beschlossen. Die Advokaten befinden sich bereits seit fünf Monaten im Ausstand. Daher konnten an die 350.000 Fälle nicht verhandelt werden.
Ausgenommen vom Streik wurden Rechtsanwälte, die sich mit dem Fall der faschistischen Partei Chryssi Avgi (CA) befassen. Sie haben eine Ausnahmegenehmigung von ihrem Verband erhalten. Zuletzt hatten sie in Sachen CA vor knapp fünf Monaten getagt. Allerdings haben die Verteidiger der Angeklagten für weitere Verzögerungen gesorgt: Sie fordern die Ausnahmegenehmigung in schriftlicher Form.