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Nach einer Haushalts-Inventur hat die Regierung die Defizit-Zahlen und die öffentlichen Schulden zurück bis ins Jahr 2000 revidiert. Den neuen Zahlen zufolge hat Athen wiederholt den EU-Zielwert von 3 Prozent am BIP verfehlt. Nach den Neuberechnungen der jetzigen Regierung ergibt sich statt dessen für das Jahr 2000 ein Defizit von 4,1 Prozent am BIP. Angegeben hatte die frühere Regierung lediglich 2,0 Prozent. Dennoch wies die Regierung Behauptungen zurück, wonach Griechenland mit geschönten Zahlen Mitglied der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion geworden sei. Wirtschafts- und Finanzminister Jorgos Alogoskoufis erklärte gestern im Parlament: Ausschlaggebend für den Eintritt Griechenlands in den Euro-Club seien die Haushalts-Zahlen der Jahre 1997 bis 1999 gewesen. Diese würden nicht in Zweifel gezogen.

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