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Griechenland / Athen. Das griechische Außenministerium reagierte gestern auf das Schreiben des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Vorangegangen war Anfang der Woche ein Brief Erdogans an den griechischen Premierminister Jorgos Papandreou als Reaktion auf dessen Besuch in Istanbul vor einigen Tagen. Der Sprecher des griechischen Außenministeriums Grigoris Delavekouras stellte fest, dass die Entscheidung Papandreous, Istanbul zu besuchen, einen „Richtungswechsel“ der griechischen Regierung darstellt. Griechenland wolle der Türkei beim EU-Beitritt behilflich sein, wenn die Türken eine Bereitschaft zu einer Verbesserung der bilateralen Beziehung an den Tag lege, um die regionale Stabilität zu gewährleisten.
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Griechenland / Athen. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan unterbreitet in einem Schreiben an seinen griechischen Amtskollegen Jorgos Papandreou eine Reihe von Vorschlägen über den Ausbau der bilateralen Beziehungen. Das berichtete gestern die türkische Nachrichtenagentur Anadoulu. Erdogan verweist in dem Brief auf den politischen Willen der türkischen Regierung, die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarn in allen Bereichen zu verbessern; für seine Regierung habe die Lösung aller bestehenden Probleme mit Griechenland Priorität.Nach dem jüngsten Türkei-Besuch Papandreous im Rahmen eines Außenministertreffens des Kooperationsrates für Südosteuropa habe Ankara, so Erdogan, die Hoffnung, dass der bilaterale Dialog wieder neuen Schwung erhalte.
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Griechenland / Türkei. Premier- und Außenminister Jorgos Papandreou weilt am heutigen Freitag und morgigen Samstag zu Besuch in der Türkei, wo er an einem Außenministertreffen für die Zusammenarbeit auf dem Balkan (SEECP) in Istanbul teilnimmt. Außer Griechenland nehmen Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien und die Türkei teil. Es ist der erste Auslandsbesuch Papandreous seit seinem überwältigenden Wahlsieg am vorigen Sonntag. Auf dem Programm steht heute ein Treffen mit dem türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan.
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Türkei / Istanbul. Griechenland und die Türkei unterzeichneten am Mittwoch einen Vertrag, um gemeinsam den Schwarzhandel mit Kunstgegenständen zu bekämpfen. Es handelt sich dabei um „das erste (bilaterale) Abkommen hinsichtlich der Zusammenarbeit auf dem Kultursektor", sagte dazu der griechische Kulturminister Pavlos Geroulanos. Sein türkischer Amtskollege Ertugrul Gunay gab sich zuversichtlich, dass durch die Zusammenarbeit mit Athen der illegale Handel mit Kunstwerken zurückgehen werde. Athen und Ankara haben sich bei einem Besuch des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdogan Anfang Mai in der griechischen Hauptstadt auf eine intensivere Kooperation in zahlreichen Bereichen geeinigt.
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