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Griechenland / Athen. Immer neue Fragen werden dem Minister für öffentliche Ordnung, Jorgos Voulgarakis, angesichts der mutmaßlichen Entführung von 28 Pakistani im Juli vergangenen Jahres gestellt. Während der Minister von einer „Farce\" oder „Provokation\" sprach, erklärten die betreffenden Pakistani in einer Pressekonferenz am Dienstag, dass bei den Verhören auch ein Engländer und ein Landsmann als Dolmetscher anwesend gewesen seien. Das Thema wird derzeit vom Oberlandgericht Athen untersucht und wurde offenbar auch zwischen Außenminister Petros Molyviatis und seinem britischen Amtskollegen Jack Straw vor einigen Tagen erörtert. Im griechischen Parlament müssen in der kommenden Woche die involvierten Minister auf Antrag der Opposition im „Entführungs-Skandal\" Rede und Antwort stehen.
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Griechenland / Athen. Die Ansicht, dass Griechenland „die Möglichkeit hat, weiter voranzukommen", brachte Staatspräsident Karolos Papoulias in seiner Neujahresrede zum Ausdruck. Dies werde möglich „durch mutige Entscheidungen, durch nationalen Zusammenhalt bei den entscheidenden Fragen, durch einen ehrlichen Dialog und durch die Achtung der Meinung der Anderen." Papoulias brachte außerdem den Wunsch zum Ausdruck, dass das Jahr 2006 ein „schöpferisches Jahr" werde, ein „Jahr des Fortschritts und der Entwicklung sowie der permanenten Bemühungen, die Lebensqualität aller Griechen zu verbessern". Premier Kostas Karamanlis bezeichnete das neue Jahr als ein „richtungweisendes Jahr".
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Die Untersuchung der genauen Umstände der mutmaßlichen Entführung von 28 Pakistani in Griechenland nimmt weitere Dimensionen an. Nun fordert in Großbritannien ein Abgeordneter des Unterhauses eine Durchleuchtung der Ereignisse. Begründet wurde dieser Antrag mit dem „unmittelbaren öffentlichen Interesse des Vorganges\". Journalistischen Informationen zufolge sollen in London bereits drei Geheimdienstmitarbeiter des britischen Dienstes MI6, die in den Fall verwickelt sind, ihre Aussage zu Protokoll gegeben haben. Der PASOK-Abgeordnete Jannis Pantelákis forderte gegenüber dem staatlichen Fernsehsender ERT von der griechischen Regierung „Erklärungen\".
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Neue Dimensionen bekam über die Feiertage die mutmaßliche Entführung von 28 Einwanderern aus Pakistan. Diese hatten behauptet, dass sie nach den Bombenanschlägen in London im Juli von Unbekannten in Griechenland entführt und verhört worden waren. Wie es heißt will der Rechtsanwalt, der die Pakistani vertritt, Strafanzeige gegen Mitarbeiter des griechischen Geheimdienstes EYP stellen, deren Namen in den letzten Tagen durchgesickert sein sollen. Wie die Zeitung „Ta Nea\" berichtet, sei die Vernehmung der Agenten vor Gericht nicht auszuschließen. Die Regierung dementiert nach wie vor, dass die 28 Pakistani in Griechenland entführt worden sein sollen.
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Freitag, 23. Dezember 2005 02:00

Haushalt für das Jahr 2006 verabschiedet

Der Haushalt 2006 wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit den Stimmen der Regierungspartei Nea Dimokratia angenommen. Für den Etat stimmten 166 Parlamentarier; gegen den Haushaltsplan votierten die Abgeordneten der PASOK, der Kommunistischen Partei und der Linksallianz Synaspismos. Premier Kostas Karamanlis betonte in seiner Rede, dass man mit diesem Haushalt „die Lasten der Vergangenheit beseitigen\" werde. Er kündigte weitere Reformen an sowie eine Debatte über Änderungen der Verfassung. Oppositionsführer Jorgos Papandreou wies seinerseits den Haushalt als unglaubwürdig zurück.
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