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Freitag, 27. September 2013 15:48
Griechenlands Neofaschisten büßen in der Wählergunst ein TT
Es knistert im griechischen Parlament. Grund sind Drohungen der
faschistischen Chryssi Avgi (CA; zu Deutsch: Goldene Morgenröte).
Die Regierung hat ihrerseits nach der Ermordung eines
antifaschistischen Musikers durch einen Anhänger dieser Partei die
Gangart verschärft. Auch die Justiz untersucht, ob im Falle der CA
der Tatbestand der Bildung einer kriminellen Vereinigung vorliegt.
Im ganzen Land kam es zu Ermittlungen in Parteibüros sowie bei
Mitgliedern der CA.
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Montag, 23. September 2013 16:40
Griechenlands Politiker fordern scharfes Vorgehen gegen Neonazis TT
Nach der Ermordung eines 34-jährigen Musikers aus der linken Szene
in der vorigen Woche, zeigen sich die Politiker Griechenlands
entschlossen, der von der neofaschistischen „Chryssi Avgi"
(„Goldene Morgenröte") ausgeübten Gewalt Einhalt zu gebieten. Heute
treffen sich sowohl die Vorsitzenden des Linksbündnisses SYRIZA,
Alexis Tsipras, als auch der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis,
mit Staatspräsident Karolos Papoulias. Tsipras hatte bereits im
Vorfeld gefordert, dass die bestehenden Gesetze entschiedener gegen
die Chryssi Avgi zum Einsatz kommen müssten. Ähnlich hatte sich
auch Vize-Regierungschef Evangelos Venizelos (PASOK) geäußert. Der
Rahmen des Strafgesetzbuches sei ausreichend, er müsse nur zur
Anwendung kommen.
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Freitag, 20. September 2013 16:09
Politischer Umgang mit Neofaschisten rückt auf die Tagesordnung TT
Die Ermordung eines Rappers, der mit seinen Liedtexten als
Antifaschist in Erscheinung trat, beschäftigt die griechischen
Politiker. Kriminelle Aktivitäten der griechischen Neofaschisten
will man künftig unterbinden, mit einem Parteiverbot tut man sich
hingegen schwer. Nach der Ermordung des 34-jährigen Antifaschisten
und Rappers Pavlos Fyssas in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in
Keratsini bei Piräus tritt die Problematik um die faschistische
Partei Chryssi Avgi immer mehr an die Tagesordnung der griechischen
Politiker. Der Minister für Öffentliche Ordnung Nikos Dendias und
Justizminister Charalambos Athanassiou informieren heute
Ministerpräsident Antonis Samaras über den Stand der Ermittlungen.
Strafverfolgung wegen krimineller TatenIm Blickpunkt der Ermittler
steht die im Parlament vertretene Chryssi Avgi (zu Deutsch:
„Goldene Morgenröte).
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Dienstag, 17. September 2013 16:54
Griechenlands Premier Samaras warnt vor Populismus und Extremismus TT
Angesichts der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft im ersten
Halbjahr 2014 durch Griechenland reiste Ministerpräsident Antonis
Samaras am Dienstag zu einem eintägigen Besuch nach Brüssel. Ziel
ist es, die Botschaft zu vermitteln, dass sich sein Land an seine
Vereinbarungen mit den internationalen Geldgebern „Troika" gehalten
hat und dass weder die griechische Regierung noch das griechische
Volk weitere Sparmaßnahmen verkraften können. Immer wieder verweist
Samaras auch darauf, dass es nicht zu vorverlegten Parlamentswahlen
kommen werde. Während einer Veranstaltung am Montag warnte er vor
„Populismus und Extremismus". Dadurch könnte jeder Fortschritt den
Griechenland erzielt habe, rückgängig gemacht werden.
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Montag, 16. September 2013 15:40
Hausarrest statt Gefängnishaft
Nach einem am Freitag eingebrachten Gesetzentwurf soll es möglich
sein, Verurteilte eine Reststrafe im eigenen Haus verbüßen zu
lassen. Ziel ist es, die überfüllten Haftanstalten zu entlasten.
Dazu muss der bzw. die Verurteilte mindestens zwei Fünftel der
Haftstrafe in einem regulären Gefängnis abgesessen haben. Bei
lebenslang beträgt die Mindestdauer 14 Jahre und bei
Mehrfachverurteilungen 17 Jahre.
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