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Dienstag, 27. Juli 2004 03:00
Orthodoxe Metropoliten gegen den Bau einer Moschee bei Athen
Gegen den Bau einer Moschee und eines Zentrums für Islamische
Studien im attischen Paiania hat sich der neue Metropolit von
Thessaloniki, Anthimos, ausgesprochen. Sollte die Regierung an
ihrem Plan festhalten, der auch die Errichtung eines Zentrum für
Islamische Studien vorsieht, dann sei dies - so der Metropolit -
ein "riesiger Fehler". Das Geld für dieses Zentrum will Saudi
Arabien zur Verfügung stellen. Wenn man dem guten Willen der
Muslime Glauben schenken soll, sagte Anthimos, "dann sollen die
muslimischen Länder - allen voran Saudi Arabien - Druck auf die
Türkei ausüben, die Hagia Sofia-Kathedrale der Orthodoxie
zurückzugeben". Die Hagia Sofia-Kirche gilt als das bedeutendste
Bauwerk byzantinischer Kultur.
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Donnerstag, 13. Mai 2004 03:00
Griechen wollen keine Minderung des Einflusses der Kirche
Nur 25,9 % der Griechen plädieren dafür, dass der Einfluss der
Kirche in der Gesellschaft abnimmt. Das geht aus einer Umfrage in
der Zeitung "To Vima" hervor. 20,6 % der Befragten wollen, dass er
zunimmt und 47,9 % sind der Ansicht, er sollte so bleiben wie er
ist. 58,3 % gaben unterdessen an, dass sie sich für eine Angabe des
Religionsbekenntnisses auf den Personalausweisen aussprechen; 29,9
% waren dagegen. Die Ausweis-Frage spielte bei 15,3 % der Befragten
eine "entscheidende Rolle", dass sie sich bei den vergangenen
Parlamentswahlen für die konservative Nea Demokratia entschieden;
nur 3,5 % gaben an, dass diese Frage der Grund war, für die
sozialistische PASOK zu votieren.
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Donnerstag, 01. April 2004 03:00
Orthodoxe Kirche kämpft gegen die Prostitution
Zuhälterei und Prostitution möchte die Griechisch-Orthodoxe Kirche
verbieten lassen. Ähnlich dem schwedischen Modell wird außerdem die
strafrechtliche Verfolgung der Kunden von Prostituierten
vorgeschlagen. Hintergrund für diese Ideen sind die Olympischen
Spiele. Klerikale Kreise befürchten für den Sommer ein sprunghaftes
Anwachsen der käuflichen Liebesdienste. U.
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Freitag, 05. Dezember 2003 02:00
Athens Erzbischof übt sich in "unchristlicher" Wortwahl
Der orthodoxe Erzbischof Athens und ganz Griechenlands,
Christódoulos, sprach sich auf "unchristliche" Art gegen einen
EU-Beitritt der Türkei aus und provozierte damit die fast
einhellige Verurteilung seiner Äußerungen durch die politischen
Parteien. Während der Predigt in einer Kirche des Athener
Stadtteils Patíssia nutzte Christódoulos das Beispiel des
orthodoxen Heiligen Serafím, der von den Türken zu Tode gequält
worden war, um festzustellen: Serafím sei angeklagt worden, dass er
in den Aufstand involviert gewesen sei und "deswegen haben sie in
bei lebendigem Leibe gebraten wie Athanássios Diákos; jene, die
heute in die Europäische Union wollen. Deswegen leisten wir
Widerstand. Die Barbaren können nicht Teil der Familie der Christen
sein. Wir können nicht gemeinsam leben.
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Donnerstag, 02. Oktober 2003 03:00
Gefahr der Spaltung in der orthodoxen Kirche?
Zu einem Treffen zwischen dem Ökumenischen Patriarchen von
Konstantinopel Bartholomäos und dem Athener Erzbischof
Christòdoulos soll es Anfang Oktober auf dem Heiligen Berg Athos
kommen. Ziel des Treffens ist eine Verbesserung der in letzter Zeit
schwer angeschlagenen Beziehungen zwischen den beiden orthodoxen
Kirchenführern. Offen zu Tage getreten war der seit langem
schwelende Konflikt, nachdem sich Athens Erzbischof geweigert
hatte, dem Patriarchen die Liste der Kandidaten für das Amt des
Bischofs von Thessaloniki vorzulegen. Presseberichten zufolge
dürften sich im Schatten dieses Streits weitere Konflikte mit den
orthodoxen Kirchen in Skopje, Jerusalem und Sofia angebahnt haben.
Insider orakelten bereits, dies könnte der Beginn einer Spaltung
innerhalb der Orthodoxie sein.
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