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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kirche

Widerstand gegen den geplanten Bau einer Moschee im attischen Paianía meldete die griechisch-orthodoxe Kirche an. In einem Schreiben an Außenminister Geórgios Papandréou erklärte Athens Erzbischof Christódoulos, es sei zwar wünschenswert, dass die muslimischen Bewohner Attikas einen Raum für die Ausübung ihrer Religion erhielten. Man sei aber überrascht, dass dafür ein öffentliches Gelände zur Verfügung gestellt werden solle, und dass man parallel dazu sogar noch ein "Zentrum für Islamische Studien" einrichten wolle. Mit scharfen Protesten wollen sich auch die Bürger von Paianía gegen das islamische Gotteshaus wehren. Bürgermeister Papantoníou erklärte, dass er wohl kaum dazu in der Lage sei, seine aufgebrachten Bürger zurückzuhalten.
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„Einseitig, heuchlerisch und unehrlich.“ Mit diesem Worten charakterisiert der Abgeordnete der Linksallianz im Europäischen Parlament, Alékos Alavános, seine Kollegen in Straßburg. Der Grieche bezieht sich dabei auf einen jüngsten Bericht zu den Menschenrechten, in dem erneut die Aufhebung des Zutrittsverbotes für Frauen zum Heiligen Berg Athos („Avaton“)auf der nordgriechischen Halbinsel Halkidikí gefordert wird. Seit mehr als 1.000 Jahren ist das Betreten der Mönchsrepublik durch Frauen verboten.
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Dienstag, 01. Juli 2003 03:00

Kirche verurteilt „Bordell-Regelungen“

Zu einem scharfen Schlagabtausch zwischen der Stadt Athen und dem orthodoxen Athener Erzbistum kam es in dieser Woche. Die Gemüter erhitzten sich wegen Beschlüssen der Stadt, die den Betrieb von Freudenhäusern regeln sollen. Die Kirche sprach daraufhin von einer „Abwertung und Erniedrigung des menschlichen Individuums", von Entscheidungen, die die erste Gemeinde des Landes nicht ehren würden und die mit der Kultur, „die wir vor allem während der Olympischen Spiele vermitteln wollen", unvereinbar sei. Den Politkern unterstellt die Kirche, dass die jüngsten Beschlüsse Kreise der Prostitution zufrieden stellen würden und man der Prostitution angesichts der Olympischen Spiele „offiziellen Charakter" verleihen wolle. Die Stadt Athen warf der Kirche ihrerseits fehlende Information vor und sprach von einer ungerechtfertigten Reaktion.
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Albanien / Tirana. „Unsere Nachbarschaft muss Priorität haben", sagte die griechische Außenministerin Dora Bakojanni in ihrer Funktion als Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei ihrem gestrigen Besuch in der albanischen Hauptstadt Tirana. Gespräche führte Bakojanni sowohl mit Vertretern der Regierung als auch der Opposition. Zudem sprach sie mit dem Oberhaupt der autokephalen orthodoxen Kirche Albaniens, Erzbischof Anastassios Giannoulatos, über die aktuelle Lage der orthodoxen Kirche in Albanien. Ziel der mehrtägigen Reise Bakojannis in verschiedene Balkanländer sind Modernisierung und Demokratisierung in den einzelnen Regionen.
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Donnerstag, 20. Oktober 2005 03:00

Klare Trennung zwischen Staat und Kirche gefordert

Griechenland / Athen. Für eine klare Trennung zwischen Kirche und Staat setzte sich die Griechische Vereinigung für die Rechte des Menschen und des Bürgers ein. Der Verfassungsrechtler der Athener Universität, Alivizatos, kündigte an, dass man allen politischen Parteien einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten werde. Die auch für Religionsfragen zuständige Erziehungsministerin, Marietta Jannakou-Koutsikou, hielt sich zu dem Thema bedeckt. Die Beziehungen der Regierung zur Kirche seien "diskret und klar".

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