Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kirche
Mittwoch, 17. September 2003 03:00
Widerstand gegen den geplanten Bau einer Moschee in Attika
Widerstand gegen den geplanten Bau einer Moschee im attischen
Paianía meldete die griechisch-orthodoxe Kirche an. In einem
Schreiben an Außenminister Geórgios Papandréou erklärte Athens
Erzbischof Christódoulos, es sei zwar wünschenswert, dass die
muslimischen Bewohner Attikas einen Raum für die Ausübung ihrer
Religion erhielten. Man sei aber überrascht, dass dafür ein
öffentliches Gelände zur Verfügung gestellt werden solle, und dass
man parallel dazu sogar noch ein "Zentrum für Islamische Studien"
einrichten wolle. Mit scharfen Protesten wollen sich auch die
Bürger von Paianía gegen das islamische Gotteshaus wehren.
Bürgermeister Papantoníou erklärte, dass er wohl kaum dazu in der
Lage sei, seine aufgebrachten Bürger zurückzuhalten.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Montag, 08. September 2003 03:00
Griechischer Abgeordneter fordert Wahl einer Päpstin
„Einseitig, heuchlerisch und unehrlich.“ Mit diesem Worten
charakterisiert der Abgeordnete der Linksallianz im Europäischen
Parlament, Alékos Alavános, seine Kollegen in Straßburg. Der
Grieche bezieht sich dabei auf einen jüngsten Bericht zu den
Menschenrechten, in dem erneut die Aufhebung des Zutrittsverbotes
für Frauen zum Heiligen Berg Athos („Avaton“)auf der
nordgriechischen Halbinsel Halkidikí gefordert wird. Seit mehr als
1.000 Jahren ist das Betreten der Mönchsrepublik durch Frauen
verboten.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Dienstag, 01. Juli 2003 03:00
Kirche verurteilt „Bordell-Regelungen“
Zu einem scharfen Schlagabtausch zwischen der Stadt Athen und dem
orthodoxen Athener Erzbistum kam es in dieser Woche. Die Gemüter
erhitzten sich wegen Beschlüssen der Stadt, die den Betrieb von
Freudenhäusern regeln sollen. Die Kirche sprach daraufhin von einer
„Abwertung und Erniedrigung des menschlichen Individuums", von
Entscheidungen, die die erste Gemeinde des Landes nicht ehren
würden und die mit der Kultur, „die wir vor allem während der
Olympischen Spiele vermitteln wollen", unvereinbar sei. Den
Politkern unterstellt die Kirche, dass die jüngsten Beschlüsse
Kreise der Prostitution zufrieden stellen würden und man der
Prostitution angesichts der Olympischen Spiele „offiziellen
Charakter" verleihen wolle. Die Stadt Athen warf der Kirche
ihrerseits fehlende Information vor und sprach von einer
ungerechtfertigten Reaktion.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Dienstag, 10. Februar 2009 15:18
Bakojanni führte Gespräche mit Regierung und Opposition in Albanien
Albanien / Tirana. „Unsere Nachbarschaft muss Priorität haben",
sagte die griechische Außenministerin Dora Bakojanni in ihrer
Funktion als Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei ihrem gestrigen Besuch in der
albanischen Hauptstadt Tirana. Gespräche führte Bakojanni sowohl
mit Vertretern der Regierung als auch der Opposition. Zudem sprach
sie mit dem Oberhaupt der autokephalen orthodoxen Kirche Albaniens,
Erzbischof Anastassios Giannoulatos, über die aktuelle Lage der
orthodoxen Kirche in Albanien. Ziel der mehrtägigen Reise
Bakojannis in verschiedene Balkanländer sind Modernisierung und
Demokratisierung in den einzelnen Regionen.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Donnerstag, 20. Oktober 2005 03:00
Klare Trennung zwischen Staat und Kirche gefordert
Griechenland / Athen. Für eine klare Trennung zwischen Kirche und Staat setzte sich die Griechische Vereinigung für die Rechte des Menschen und des Bürgers ein. Der Verfassungsrechtler der Athener Universität, Alivizatos, kündigte an, dass man allen politischen Parteien einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten werde. Die auch für Religionsfragen zuständige Erziehungsministerin, Marietta Jannakou-Koutsikou, hielt sich zu dem Thema bedeckt. Die Beziehungen der Regierung zur Kirche seien "diskret und klar".
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Seite 40 von 40