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Dienstag, 24. November 2015 13:56

Die Krise in Griechenland gärt kräftig weiter TT

Die Krise in Griechenland ist bei weitem noch nicht überwunden: Es gärt kräftig weiter. Sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen als auch im politischen Bereich. Sinnbildlich für letzteren steht der desolate Zustand bei der großen Oppositionspartei Nea Dimokratia. Dort liegen die Nerven nach dem Fiasko der Wahl eines neuen Parteivorsitzenden am Sonntag blank, selbst eine Spaltung ist nicht gänzlich auszuschließen. Angesichts dieses Zustandes bei der Opposition – die kleineren Parteien haben im Moment kaum Gewicht – könnte man meinen, Regierungschef Alexis Tsipras vom Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) hat leichtes Spiel. Doch dem ist nicht so.

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Am Sonntag sollte eigentlich der 9. Vorsitzende der Konservativen Partei Nea Dimokratia (ND) von der Basis aus, das heißt direkt von den ND-Wählern, gewählt werden. Seine Wahl scheiterte jedoch am On-Line-System. Für das Amt des Vorsitzenden der größten Oppositionspartei Griechenlands hatten sich vier Kandidaten aufstellen lassen: der Interimschef Evalgelos Meimarakis sowie Kyriakos Mitsotakis, Apostolos Tzitzikostas und Adonis Georgiadis. Mitsotakis und Tzitzikostas verlangen nach dem ins Wasser gefallenen Urnengang den Rücktritt des Interimsvorsitzenden. Ihrer Ansicht nach sei er direkt für das Fiasko verantwortlich.

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Dienstag, 17. November 2015 14:36

Konservative suchen Gegenpol zu SYRIZA-Chef Tsipras

Am Sonntag dieser Woche sollen Anhänger der konservativen Nea Dimokratia (ND) einen neuen Parteivorsitzenden küren. Vier Kandidaten treten an. Es handelt sich um den Interimsvorsitzenden und ehemaligen Minister Evangelos Meimarakis, um die beiden Parlamentarier und Ex-Minister Kyriakos Mitsotakis und Adonis Georgiadis sowie um den Präfekten Zentralmakedoniens Apostolos Tzitzikostas.

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Am frühen Donnerstagabend wurde der Parlamentarier der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND) Jorgos Koumoutsakos von aufgebrachten Demonstranten vor dem Parlament in der griechischen Hauptstadt tätlich angegriffen. Der konservative Politiker hatte sich dort am Donnerstag an einer Kundgebung beteiligt, die von so genannten Pontus-Griechen organisiert worden war, d. h. von Griechen, die ursprünglich am Schwarzen Meer siedelten und von dort zu Beginn des vorigen Jahrhunderts vertrieben wurden. Aufgebrachte Demonstranten hatten Koumoutsakos zunächst verbal angegriffen, anschließend bewarfen sie ihn mit Wasserflaschen und anderen Objekten. Schließlich schlugen die Beteiligten sogar noch auf ihr Opfer ein. Der ND-Politiker erlitt Blessuren im Gesicht und am Körper, sein Anzug wurde zerfetzt. 

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Am Freitag hat sich Ministerpräsident Tsipras im Rahmen der „Stunde des Premierministers“ über die Beherbergung von 50.000 Flüchtlingen in Griechenland geäußert. Er appellierte an die Emotionen des griechischen Volkes und erinnerte an die vielen ertrunkenen Kinder in der Ägäis.

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