Die Insel Ikaria – benannt nach Ikarus, weil ihn sein Vater Daidalos dort beigesetzt hat – ist es wert, entdeckt zu werden. Heute können Sie den ersten Teil der Reportage lesen und morgen erfahren Sie etwas über das Emigrationsschicksal der Insel und den bösen Blick.
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Ein Bomber des Typs Martin Baltimore wurde in diesen Tagen von einem griechischen Taucherteam fotografiert und kartiert. Das zweimotorige Flugzeug ist im Jahr 1945 südlich der Ägäis-Insel Ikaria abgestürzt.

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Die Insel Ikaria lockt mit Bergen und Stränden, dem undurchdringlichen schon der Wald von Ranti und bringt einen zauberhaften Pramnios-Wein, den schon Homer erwähnte und von den politischen Besonderheiten ist jedoch politisch gefärbt: Ikaria war eine Verbannungs-Insel für Linke nach dem Zweiten Weltkrieg und ist noch eine Hochburg der Kommunisten.

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Ikaria ist eine eigentümliche, mit Naturschönheiten best ausgestattete Insel. Brauchtum, Musik, Lieder und Tänze haben einen unverwechselbaren Charakter und die Mundart enthält heute noch Wörter, die aus der Antike hinüber gerettet worden sind. Die Wirtschaftskrise hinterlässt auch hier ihre Spuren, aber sie kann den Bewohnern die Lust am Feiern nicht vergraulen.

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Die Insel Ikaria lockt mit Bergen und Stränden. An den Rändern des Pramnos-Gebirges ziehen sich seit über 3000 Jahren die Weinberge hinauf. Wie Homer berichtet, soll die Zauberin Circe die Reisegenossen des Odysseus damit betrunken gemacht und sie in Schweine verwandelt haben. Außerdem ist Ikaria, die einstige Verbannungsinsel für Linke, heute eine Hochburg der Kommunisten.

Noch vor dem Frühstück mache ich mich zu einem Spaziergang auf. Ich schlage den alten Pfad von Akamatra nach Kossikia ein, der hoch über den Dörfern verläuft. Auf den Bergen liegt noch das rosa Licht des Morgens. Nach einer halben Stunde geht es an einer Trockenmauer entlang.

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