Donnerstag, 06. Dezember 2018 16:39

Kastellorizo – letzter Außenposten Europas

133 Kilometer von Rhodos entfernt liegt ganz dicht vorm türkischen Städtchen Kas die östlichste Insel eines nicht nur politisch, sondern auch geographisch zu Europa gehörenden Landes. „Here starts Europe“ verkündete einst ein – jetzt aus Rücksicht auf die Zyprer – abgebautes Schild direkt auf der winzigen Platia des einziges Inseldorfes.

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Montag, 08. Oktober 2018 16:16

Zwei Neue Wetterstationen in Griechenland P

Die nationale Sternwarte Griechenlands zählt zwei neue Wetterstationen. Aufgestellt worden sind diese in der Region der Prespes-Seen im Norden des Landes sowie auf der Ägäis-Insel Kastellorizo – dem östlichsten Teil Griechenlands. Damit verfügt die Sternwarte nun insgesamt über 380 automatische Wetterstationen im ganzen Land.

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Die Landung am frühen Morgen mit der kleinen Propellermaschine ausschließlich von Rhodos aus ist nicht einfach, zählt die Landebahn doch lediglich 798 Meter, herausgeschlagen aus einer Felswand, die die Sicht auf jegliches Leben auf dieser entlegensten bewohnten Insel Griechenlands versperrt. Nur ein kleines Gebäude steht wie verlassen am Rande, spendet Schatten für die wenigen Reisenden, die es hierher verschlagen hat.

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Montag, 24. April 2017 14:44

Erhebung über sieben Jahre Krisenzeit TT

Die Regierungspartei SYRIZA von Alexis Tsipras verliert Umfragen zufolge stetig in der Wählergunst. Dennoch möchte fast die Hälfte der Griechen, dass sie die Legislaturperiode bis 2019 voll ausschöpft. Dies geht aus einer Erhebung hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Kappa Research am Sonntag veröffentlicht hat.

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Heute sind es genau drei Jahre her, seit Griechenland sich unter den Rettungsschirm der so genannten Troika aus Europäischer Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank begeben musste. Am 23. April 2010 verkündete der damalige Regierungschef Jorgos Papandreou von der Ägäis-Insel Kastelorizo aus (siehe Foto) seinen Landsleuten die Nachricht, dass dieser Schritt der einzige Weg sei, einen Bankrott zu vermeiden. In seiner Botschaft an die Nation sagte er damals: „Wir befinden uns auf einem schwierigen Pfad, auf einer neuen Odyssee für das Griechentum." Athen war von den internationalen Geldmärkten ausgeschlossen, die Zinslast für frisches Geld war in Schwindel erregende Höhen gestiegen, die Staatsschulden betrugen 120 % am Bruttoinlandsprodukt (2012 lagen sie freilich bei 156,9 %).
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