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„Lebendige Wahrheit“: Griechenland gedenkt des Genozids an den Pontosgriechen TT
In Griechenland wird alljährlich am 19. Mai der Opfer des Genozids an den Pontosgriechen gedacht. Politiker und Verbände forderten erneut die internationale Anerkennung der Verfolgung zwischen 1914 und 1923, bei der Hunderttausende Menschen durch Gewalt, Deportationen und Zwangsarbeit ums Leben kamen.
Thessaloniki erhält ein Museum für die griechischen Flüchtlinge aus Kleinasien TT
In Thessaloniki schreiten die Planungen zur Einrichtung eines „Museums für die griechischen Flüchtlinge“ („Μουσείο Προσφυγικού Ελληνισμού“) voran. Das Museum wird sich der Geschichte insbesondere jener Flüchtlinge und Vertriebenen aus der heutigen Türkei vor mehr als 100 Jahren widmen, die sich in Thessaloniki niedergelassen haben.
„Die Schwarze Reise“ in Aigeira
Im antiken Theater von Aigeira in Achaia wird am 29. und 30. Juli, jeweils um 19.30 Uhr, das Theaterstück die „Schwarze Reise“‘ aufgeführt.
Erinnerung an Genozide in Vorderasien vor rund 100 Jahren
Vor genau 99 Jahre erreichte die sogenannte Kleinasiatische Katastrophe ihren Höhepunkt. Am 14. September 1922 wurde die damals mehrheitlich von Griechen bewohnte Stadt Smyrna an der kleinasiatischen Küste in Brand gesetzt. Tausende Griechen kamen dabei ums Leben; rund 1,5 Millionen Hellenen wurden vertrieben und fanden Zuflucht in Griechenland. Heute ist Smyrna unter dem türkischen Namen Izmir bekannt.
Erinnerungen an die Musik Anatoliens
Der Verband der Flüchtlingsassoziationen Griechenlands (ΟΠΣΕ) lädt heute Abend zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Musikalische Erinnerungen an Kleinasien“ („Moussikes Mnimes tis Kath´imas Anatolis“) ein. Begleitet von sechs Musikern werden Tanzensembles u. a. zu Liedern und Melodien aus Kappadokien, Konstantinopel (Istanbul) und dem Pontus auftreten.