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Protest in Athen: Reduzierung der Flüchtlinge auf Inseln gefordert TT

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Vertreter der Inseln Lesbos, Chios und Samos führen am Dienstagmittag im Zentrum Athens eine Demonstration durch. Treffpunkt ist das Migrationsministerium am Klafthmonos-Platz. Ihr Hauptmotto lautet: „Keine eingesperrten Menschen, keine verzweifelten Insulaner“. Damit wollen sie daran erinnern, dass auf den Inseln der Ägäis mehr als 15.000 Asylsuchende untergebracht sind. Allein auf Lesbos leben derzeit mehr als 8.000 von ihnen, auf Chios 2.600 und auf Samos weitere 2.200. Weitere 2.000 Immigranten halten sich auf Leros und Kos auf.

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Fauxpas eines Ministers führt zu Rücktrittsforderungen TT

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Der für die Migrationspolitik Griechenlands verantwortliche stellvertretende Minister Jannis Mouzalas hat am Dienstagabend während eines Fernsehinterviews die politische Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Anlass war, dass er das nördliche Nachbarland, die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (Uno-Kurzbezeichnung: FYROM) schlicht als „Mazedonien“ bezeichnete. Verteidigungsminister Panos Kammenos vom rechtspopulistischen Regierungspartner ANEL reagierte prompt. Er forderte den sofortigen Rücktritt von Mouzalas. Es sei nicht persönlich gemeint, erklärte der Kollege, doch in der bestehenden Koalitionsregierung – gemeinsam mit dem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) – könne die ANEL kein Vertrauen mehr in Mouzalas setzen. Kammenos ergänzte, dass in der Politik zwar Fehler und Fehlformulierungen vorkämen, doch jemand müsse immer dafür gerade stehen. Er erinnerte daran, dass bereits zwei aus den ANEL stammende Regierungsmitglieder „wegen ähnlicher Themen“ den Hut nehmen mussten. Am Donnerstagvormittag wird sich die ANEL-Parlamentsfraktion mit diesem Thema befassen.

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Griechenland: KKE gegen Migrationspolitik der Regierung

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Griechenland / Athen. Die Kommunistische Partei (KKE) bezieht exakt die entgegen gesetzte Position zu den neuen Maßnahmen der Regierung gegen illegale Einwanderung. Dies erklärte Generalsekretärin Aleka Papariga auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. An den Haltungen der anderen Parteien zur Migrationsproblematik übte sie scharfe Kritik.
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Griechenland regt gemeinsame Asyl- und Einwanderungspolitik an

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Brüssel/ Luxemburg. Am Montag und Dienstag tagt in Luxemburg  der EU-Rat für Allgemeine Angelegenheiten, der das am Donnerstag und Freitag stattfindende EU-Gipfeltreffen vorbereitet. Griechenland ist in Luxemburg durch den stellvertretenden Außenminister Dimitris Droutas vertreten. Dieser erklärte, dass „eines der Hauptthemen dieses Gipfels die illegale Immigration in Europa sein wird“. Griechenland müsse in dieser Frage mit anderen EU-Staaten kooperieren und von der EU wie auch von Fontex unterstützt werden.
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