Griechenlands Ex-Ministerpräsident Papandreou kündigt Parteigründung an TT
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Der frühere sozialistische Ministerpräsident Griechenlands Jorgos Papandreou hat am Donnerstag die Gründung einer eigenen Partei angekündigt.
Der frühere sozialistische Ministerpräsident Griechenlands Jorgos Papandreou hat am Donnerstag die Gründung einer eigenen Partei angekündigt.
Am Mittwoch ist das griechische Parlament dazu aufgerufen, einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Diese Nachricht löste starke Turbulenzen aus, die Athener Aktienbörse sackte kräftig ab, die Zeichen in der Politik stehen auf Sturm: Es steht einiges auf dem Spiel.
Am kommenden Mittwoch wird das griechische Parlament dazu aufgerufen, einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Bei Nichteinigung sind zwei weitere Wahlrunden vorgesehen, die letzte am 29. Dezember. Wenn auch dann keine Einigung erzielt wird, finden vorverlegte Parlamentswahlen statt.
In der kommenden Woche soll das griechische Parlament einen neuen Staatspräsidenten wählen. Falls man sich bis Ende Dezember nicht auf einen Kandidaten einigen kann, würden Anfang 2015 vorverlegte Parlamentswahlen stattfinden. Die Börse reagierte nahezu panisch und verlor am Dienstag fast 13 Prozent.
Am 17. Dezember soll das griechische Parlament einen neuen Staatspräsidenten wählen. Ursprünglich war dieses Prozedere erst für Februar geplant.
Gegen vorverlegte Parlamentswahlen sprach sich Staatspräsident Konstantinos Stefanopoulos während eines Besuches auf der Insel Kreta aus. Stefanopoulos appellierte an alle Parlamentsparteien, sich angesichts der bevorstehenden Wahl eines neuen Staatspräsidenten auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen.
(© Griechenland Zeitung)