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Freitag, 24. November 2006 02:00
Eigenbeteiligungsvorschlag löst Ärger aus
Griechenland / Athen. Heftige Reaktionen hat der Vorschlag des
Arbeitsministeriums hervorgerufen, dem zufolge die Beteiligung der
Versicherten an den Ausgaben für medizinische
Präventivuntersuchungen je nach Einkommen geregelt werden soll. „Es
gibt Griechen, die finanziell gut situiert sind und gleichzeitig
von den umsonst angebotenen Präventivtests Gebrauch machen",
erklärte Staatssekretär im Arbeitsministerium, Savvas Tsitouridis
gestern. Gesundheitsminister Dimitris Avramopoulos kommentierte
dahingehend, dass der Sozialstaat gestärkt werden und für die
Bürger da sein müsse. Regierungssprecher Theodoros Roussopoulos
betonte, dass diese Regelung keine Präventivuntersuchungen wie den
Pap-Test, Prostatatest und ähnliches belangen werde.
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Mittwoch, 15. November 2006 02:00
Sozialversicherungsreform erst ab 2008
Griechenland / Athen. Auf die Zeit nach den nächsten
Parlamentswahlen vertagte Arbeitsminister Savvas Tsitouridis die
Reformierung des chronisch kranken Sozialversicherungssystems.
Tsitouridis wies nach einem Treffen mit Ministerpräsident Kostas
Karamanlis darauf hin, dass die Anwendung der bestehenden
Gesetzgebung sowie die Politik der Regierung am Ende der laufenden
Regierungsperiode eine klare Abrechnung der Situation erlaube.
Dieses Resümee könnte der nächsten Regierung als Basis für Reformen
dienen, die es effektiver und sozial gerechter machen würde. Als
Beispiele für eventuelle Veränderungen nannte Tsitouridis eine
nationale Versicherten- und Rentnerdatei, die Verwertung des
mobilen und immobilen Besitzes der Versicherungskassen, die
elektronische Datenerfassung sowie die Schaffung einheitlicher
Kontrollmechanismen.
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Dienstag, 14. November 2006 02:00
6.500 Zeitangestellte sorgen sich um ihre berufliche Zukunft
Griechenland / Athen. Großen Problemen müssen rund 6.500
Zeitangestellte des Öffentlichen Sektors ins Auge sehen. Nach einer
Entscheidung des Rechnungshofes haben diese Angestellten mit
Zeitverträgen keinen Anspruch auf Festanstellung. Außerdem sollen
sie auch den Anspruch auf die Auszahlung noch ausstehender Gehälter
verloren haben, obwohl ihnen das durch zivile Gerichte zugesprochen
worden war.
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Freitag, 10. November 2006 02:00
Karamanlis denkt nicht an Wahlen im kommenden Jahr TT
Griechenland / Athen. Die Regierung werde weder Sonderzuschüsse
verteilen, noch verfrühte Parlamentswahlen durchführen. Dies
betonte Ministerpräsident Kostas Karamanlis in Bratislava, wo er an
einem Treffen der Europäischen Volkspartei (EVP) teilnimmt. Die
Regierung habe noch 16 Monate bis zu den kommenden Wahlen. Dies
bedeute nicht, dass die anstehenden Reformen abgebremst würden.
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Freitag, 10. November 2006 02:00
Uniformträger bekommen 8-prozentige Gefahrenzulage
Griechenland / Athen. Eine Gefahrenzulage von 8 Prozent zum
bisherigen Gehalt erhalten künftig die Uniformträger des
Verteidigungsministeriums, des Ministeriums für öffentliche Ordnung
und des Schifffahrtsministeriums. Darauf einigten sich
Wirtschaftsminister Jorgos Alogoskoufis und der Minister für
öffentliche Ordnung heute Mittag. Alogoskoufis, der mit Rücktritt
gedroht hatte, falls die Polizisten keine Gehaltserhöhung bekommen
sollten, zeigte sich mit dem Ergebnis des Treffens zufrieden. Er
verwies darauf, dass die Regierung damit einer Forderung stattgebe,
die bereits seit 15 Jahren auf dem Tisch liege.
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