Login RSS

Eigenbeteiligungsvorschlag löst Ärger aus

  • geschrieben von 
Griechenland / Athen. Heftige Reaktionen hat der Vorschlag des Arbeitsministeriums hervorgerufen, dem zufolge die Beteiligung der Versicherten an den Ausgaben für medizinische Präventivuntersuchungen je nach Einkommen geregelt werden soll. „Es gibt Griechen, die finanziell gut situiert sind und gleichzeitig von den umsonst angebotenen Präventivtests Gebrauch machen", erklärte Staatssekretär im Arbeitsministerium, Savvas Tsitouridis gestern. Gesundheitsminister Dimitris Avramopoulos kommentierte dahingehend, dass der Sozialstaat gestärkt werden und für die Bürger da sein müsse. Regierungssprecher Theodoros Roussopoulos betonte, dass diese Regelung keine Präventivuntersuchungen wie den Pap-Test, Prostatatest und ähnliches belangen werde.
Der Gewerkschaftsbund GSEE beschuldigte die Regierung, dass sie die Präventivmedizin „abschafft". Der Vorsitzende des Dachverbands der Angestellten der Sozialversicherungsgesellschaft IKA, Vassilis Kokkalis, forderte die sofortige Rücknahme der Regelung.
Nach oben

 Warenkorb