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Die seit fast drei Monaten vermisste 16-jährige Lora L. (auch „Laura“) wurde am Donnerstag (26.2.) dieser Woche bei einer Stichprobenkontrolle der deutschen Behörden in Berlin entdeckt. Das berichteten griechische und in der Folge auch deutsche Medien. Die deutsche Staatsbürgerin befindet sich aktuell in einer Kinderschutzeinrichtung in der Hauptstadt Deutschlands. Was dem Mädchen genau widerfahren ist und was die konkreten Ursachen für ihre Flucht aus Patras waren, wird unter Beiziehung von Experten der Psychiatrie sowie mithilfe medizinischer Untersuchungen geprüft. Der Vater von Lora, der sich mit seiner Lebensgefährtin nach wie vor bei Patras aufhält – sich in den vergangenen Wochen aber in Deutschland befand – wurde über den Aufenthaltsort seiner Tochter informiert. Er plant laut Medienberichten – unter Aufsicht einer Sozialarbeiterin – ein Treffen mit ihr.

Die 16-jährige Lora wurde seit dem 8. Januar vermisst – an diesem Tag verschwand sie aus dem Ort Rio (Achaia) bei Patras, wo ihre Eltern seit 2022 wohnen. Der private TV-Sender Skai berichtete unter Berufung auf Aussagen von Mitschülerinnen, dass Lora schwer unter Druck gestanden habe und äußerst restriktiv erzogen worden sei.

Wie sich einige Wochen nach ihrer Flucht herausstellte, hat sie noch am ersten Tag ihres Verschwindens ein Taxi nach Athen genommen und in einem Reisebüro am Omonia-Platz ein Flugticket nach Frankfurt gekauft. Nach Ortung ihres Handys Anfang Februar entdeckte man sie schließlich in Berlin. Die Polizei gab an, dass man sie in einer Wohnung gefunden habe und sie wohlauf sei. Wer Lora in all diesen Wοchen unterstützte, ist noch unbekannt. Am Montag (2.3.) wird es einem Bericht der Wochenzeitung To Vima zufolge in dieser Angelegenheit zu einer Telekonferenz zwischen den griechischen und deutschen Behörden kommen.

(Griechenland Zeitung / Gina-Lauren Stegmann)

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Donnerstag, 13. November 2025 13:07

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