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Montag, 07. November 2005 02:00
Staatspräsident Papoulias für EU-Perspektive der Balkanstaaten
Griechenland / Athen. Ethnische Unterschiede sind nicht automatisch
der Anlass für Auseinandersetzungen. Das erklärte Staatspräsident
Karolos Papoulias während eines Besuches in Florina. Besonderen
Bezug nahm Papoulias auf Kapitän Kóttas, der, obwohl slawischer
Abstammung, an der Seite der Griechen gegen türkische Truppen
gekämpft hatte und dabei ums Leben kam. In der Geschichte, so der
Präsident, gebe es hinreichend viele Beispiele dafür, dass „die
Kleinen die Großen besiegt haben".
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Mittwoch, 02. November 2005 02:00
Abkommen über EU-Perspektive Rumäniens und Bulgariens ratifiziert
Griechenland / Athen. Im Parlament wurde heute Vormittag das
Abkommen über die europäische Perspektive Bulgariens und Rumäniens
ratifiziert. Premier Kostas Karamanlis bezeichnete diese
Perspektive als „Knotenpunkt" für die europäische Entwicklung der
weiteren Region. Anwesend bei der Abstimmung im Parlament waren
auch die Präsidenten Bulgariens und Rumäniens Georgi Parvanow
und Traian Basescu. Gegen die EU-Perspektive der beiden
Staaten sprach sich die KKE-Generalsekretärin Aleka Papariga aus.
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Mittwoch, 02. November 2005 02:00
Serbischer Präsident auf dem Heiligen Berg Athos
Griechenland / Athen. Einen Besuch auf dem Heiligen Berg Athos
stattete gestern der serbische Präsident Vojislav Kostunica ab.
Dort besuchte er das Kloster Chelandaríou, das von serbischen
Mönchen bewirtschaftet wird. Durch einen Brand waren im März
schwere Schäden an dem historischen Kloster entstanden. Bereits am
Montag hatte sich Kostunica in Athen mit Premier Kostas Karamanlis
getroffen.
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Dienstag, 01. November 2005 02:00
Parlamentsdebatte zu Fragen der Außenpolitik
Griechenland / Athen. Die griechisch-türkischen Beziehungen sowie
die Namensgebung für die frühere jugoslawische Republik Mazedonien
(FYROM) beherrschten die Parlamentsdebatte am gestrigen Abend.
Premier Kostas Karamanlis erklärte, dass Ankara nur dann Mitglied
der Europäischen Union werden könne, wenn es die europäischen
Kriterien vollständig erfülle. Das europäische Ziel ließe sich
weder mit Kriegsdrohungen („casus belli") noch mit der anhaltenden
Besetzung europäischen Territoriums vereinbaren. Klar äußerte sich
der griechische Premier auch zur Namensfrage und zur
Europaperspektive der FYROM: Ein EU-Beitrittskurs komme für das
Nachbarland nur dann in Frage, wenn es vorher eine für beide Seiten
akzeptable Lösung der Namensfrage gebe.
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Montag, 31. Oktober 2005 02:00
Parlamentsdebatte zu Fragen der Außenpolitik TT
Griechenland / Athen. Zu einer heißen Diskussion über Fragen der
Außenpolitik dürfte es heute im Parlament kommen. Auf der
Tagesordnung stehen sowohl die Lösung der Namensfrage der früheren
jugoslawischen Republik Mazedonien als auch Proteste der
rechtsextremen türkischen Organisation „Graue Wölfe\". Diese hatte
am Samstag in Istanbul vor dem Ökumenischen Patriarchat
demonstriert und die Ausweisung des Patriarchen aus der Türkei
gefordert. Griechische Politiker, wie etwa Oppositionschef Jorgos
Papandreou, haben gegenüber dem Patriarchen Bartholomäos bereits
ihre uneingeschränkte Solidarität zum Ausdruck gebracht.
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