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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Aussenpolitik

Griechenland / Athen. Ethnische Unterschiede sind nicht automatisch der Anlass für Auseinandersetzungen. Das erklärte Staatspräsident Karolos Papoulias während eines Besuches in Florina. Besonderen Bezug nahm Papoulias auf Kapitän Kóttas, der, obwohl slawischer Abstammung, an der Seite der Griechen gegen türkische Truppen gekämpft hatte und dabei ums Leben kam. In der Geschichte, so der Präsident, gebe es hinreichend viele Beispiele dafür, dass „die Kleinen die Großen besiegt haben".
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Griechenland / Athen. Im Parlament wurde heute Vormittag das Abkommen über die europäische Perspektive Bulgariens und Rumäniens ratifiziert. Premier Kostas Karamanlis bezeichnete diese Perspektive als „Knotenpunkt" für die europäische Entwicklung der weiteren Region. Anwesend bei der Abstimmung im Parlament waren auch die Präsidenten Bulgariens und Rumäniens Georgi Parvanow und Traian Basescu. Gegen die EU-Perspektive der beiden Staaten sprach sich die KKE-Generalsekretärin Aleka Papariga aus.
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Mittwoch, 02. November 2005 02:00

Serbischer Präsident auf dem Heiligen Berg Athos

Griechenland / Athen. Einen Besuch auf dem Heiligen Berg Athos stattete gestern der serbische Präsident Vojislav Kostunica ab. Dort besuchte er das Kloster Chelandaríou, das von serbischen Mönchen bewirtschaftet wird. Durch einen Brand waren im März schwere Schäden an dem historischen Kloster entstanden. Bereits am Montag hatte sich Kostunica in Athen mit Premier Kostas Karamanlis getroffen.
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Dienstag, 01. November 2005 02:00

Parlamentsdebatte zu Fragen der Außenpolitik

Griechenland / Athen. Die griechisch-türkischen Beziehungen sowie die Namensgebung für die frühere jugoslawische Republik Mazedonien (FYROM) beherrschten die Parlamentsdebatte am gestrigen Abend. Premier Kostas Karamanlis erklärte, dass Ankara nur dann Mitglied der Europäischen Union werden könne, wenn es die europäischen Kriterien vollständig erfülle. Das europäische Ziel ließe sich weder mit Kriegsdrohungen („casus belli") noch mit der anhaltenden Besetzung europäischen Territoriums vereinbaren. Klar äußerte sich der griechische Premier auch zur Namensfrage und zur Europaperspektive der FYROM: Ein EU-Beitrittskurs komme für das Nachbarland nur dann in Frage, wenn es vorher eine für beide Seiten akzeptable Lösung der Namensfrage gebe.
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Montag, 31. Oktober 2005 02:00

Parlamentsdebatte zu Fragen der Außenpolitik TT

Griechenland / Athen. Zu einer heißen Diskussion über Fragen der Außenpolitik dürfte es heute im Parlament kommen. Auf der Tagesordnung stehen sowohl die Lösung der Namensfrage der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien als auch Proteste der rechtsextremen türkischen Organisation „Graue Wölfe\". Diese hatte am Samstag in Istanbul vor dem Ökumenischen Patriarchat demonstriert und die Ausweisung des Patriarchen aus der Türkei gefordert. Griechische Politiker, wie etwa Oppositionschef Jorgos Papandreou, haben gegenüber dem Patriarchen Bartholomäos bereits ihre uneingeschränkte Solidarität zum Ausdruck gebracht.
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