Login RSS

Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Neujahr

Mittwoch, 14. Dezember 2016 14:32

Kaffee wird deutlich teurer

Die Griechen werden für ihr Lieblingsgetränk Kaffee ab heute deutlich mehr zahlen müssen. Der Grund ist eine im Mai im Zuge der laufenden Sparpolitik beschlossene neue Kaffeesteuer. Wie die Tageszeitung „Ta Nea“ unter Berufung auf den Handel vorrechnete, werden sich dadurch die Tasse „Ellinikos“ und das Glas „Frappé“ im Kaffeehaus um durchschnittlich zehn Cent verteuern. Im Ladenregal dürfte der Kaffee demnach bis zu 25 % teurer werden. Die neuen Importsteuern betragen für Rohkaffee zwei Euro pro Kilo, für gerösteten Kaffee drei Euro und für Instantkaffee und andere Fertigprodukte vier Euro. Trotzdem wird laut „Ta Nea“ kein großer Effekt auf die Staatsfinanzen erwartet. Vielmehr dürfte der Schwarzhandel aufblühen, heißt es unter Hinweis auf Erfahrungen aus dem Tabakhandel. So stieg die Tabaksteuer seit 2009 um fast 60 %, die Einnahmen seien aber um 6,5 % zurückgegangen. Besonders für die zahlreichen kleinen Kaffeeröstereien und die griechische Kaffeeindustrie werden erhebliche Negativfolgen erwartet, da die zwei Euro Steuern beim Rohkaffee einer Verdoppelung des Importpreises gleichkommen, schreibt das Blatt. In der Branche arbeiten demnach mehr als 200.000 Menschen, und der Kaffeekonsum in Griechenland liegt bei rund 42.000 Tonnen im Jahr.

(Griechenland Zeitung / ak; Foto: © Griechenland Zeitung / Jan Hübel)

Freigegeben in Chronik
Schlagwörter
Dienstag, 13. Dezember 2016 14:58

Vasilopita

Der Jahreswechsel rückt näher und somit auch wieder ein schöner, traditioneller Brauch in griechischen Familien: die Vasilopita.

Freigegeben in Chronik
Mittwoch, 23. Dezember 2015 11:40

Heiraten ist in Griechenland nicht immer gut TT

„Und was machst Du zum Jahresende?“ fragte ich Dimitris, bei dem ich jedes Wochenende meine Zeitungen bestelle. „Nichts Besonderes, außer dass ich am 29. Dezember zur Hochzeit eines Freundes nach Trikala fahre.“ Bei mir hat es sofort „Klick“ gemacht. Warum heiratet ein frisch verliebtes Paar zwischen Weihnachten und Neujahr, wo es zu dieser Zeit doch so viele andere Sachen zu erledigen und zu feiern gäbe? Können die nicht warten, bis die ganzen Festtage vorbei sind? – Eben nicht! Der Grund ist 2016, ein Schaltjahr, im Griechischen etos disektos genannt. Das erinnert an eine andere im Griechischen heimische Vorsilbe – nämlich dys, die bei vielen zusammengesetzten Wörtern zum Einsatz kommt und nur Unheil verspricht: dys-tychia (Unglück), dys-foria (Unwohlsein), dys-kolia (Schwierigkeit) usw. Ist es jetzt dieser Gleichklang zwischen dis und dys, der die Griechen so abergläubisch macht, was Schaltjahre betrifft? Oder haben sie ihn von den alten Römern übernommen, für die der Monat Februar jener der Toten war und als unglücksschwanger angesehen wurde?

Freigegeben in Chronik
Die griechische Hauptstadt Athen wird das neue Jahr im antiken Stadtteil Thissio begrüßen. Mit Feuerwerk direkt unterhalb der Akropolis, auf der Fußgängerzone Apostolou Pavlou und Schlagzeugmusik vom Symphonischen Orchester der Stadt Athen sowie traditionellen Kalanda-Liedern wird der Count-down für das neue Jahr beginnen. In den ersten fünf Minuten des Jahres wird der Sänger Nikos Portokaloglou das erste Neujahrs-Konzert geben. Ab 1.00 Uhr werden Jiota Nega und Gerasimos Andreatos bis circa 2.
Freigegeben in Kultur
„Ein schwieriges Jahr hat uns verlassen, ein schwieriges Jahr steht uns bevor." So in etwa könnte man die Neujahresbotschaft des griechischen Premierministers Papadimos zusammenfassen. Trotz aller Probleme zeigt er sich optimistisch, dass Griechenland den Weg aus der Krise finden kann. Zusammen mit zahlreichen Obdachlosen nahm Premier Loukas Papadimos am Sonntag das Neujahrsessen in einer Sporthalle im Athener Stadtteil Rouf zu sich. Begleitet wurde er von seiner Ehefrau, vom Bürgermeister der griechischen Hauptstadt Jorgos Kaminis, sowie von Regierungssprecher Pantelis Kapsis.
Freigegeben in Politik
Seite 4 von 4

 Warenkorb