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Freitag, 18. Juli 2014 14:28
Mülldeponie in Naturpark auf Zakynthos gefährdet Meeresschildkröten
Griechenland wurde erneut vom Europäischen Gerichtshof verurteilt.
Ursache dafür ist die Mülldeponie (XYTA) auf der Insel Zakynthos
(Zante). Die Deponie ist mitten in einem Naturpark „Natura 2000"
gelegen. Ziel des Naturparkes ist es, die „Unechte
Karettschildkröte" (Caretta Caretta), die an den Stränden Zakynthos
ihre Eier ablegt, zu schützen. Dieser Wasserparkt erhielt bereits
2006 den Titel „Natura 2000".
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Dienstag, 15. Juli 2014 15:43
Reduzierte Haftstrafe für früheren Bürgermeister von Thessaloniki
Der ehemalige Bürgermeister der nordgriechischen Metropole
Thessaloniki Vassilis Papageorgopoulos muss lediglich für 12 Jahre
hinter Gitter und nicht, wie in erster Instanz vorgesehen,
lebenslänglich. Er wurde für schuldig befunden, mit mindestens vier
Komplizen 17,9 Millionen Euro aus der Stadtkasse unterschlagen zu
haben. Die Anklage gegen das frühere Stadtoberhaupt war in zweiter
Instanz auf einfache Mitschuld in dieser Affäre umgewandelt worden.
Einer lebenslangen Haftstrafe konnte auch der frühere
Generalsekretär der Stadt Michalis Lemousias entgehen. Für ihn sind
nun lediglich 13 Jahre und 5 Monate Gefängnis vorgesehen.
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Freitag, 04. Juli 2014 16:29
Neue Terrorgruppe bekennt sich zu Anschlag auf PASOK-Büros
Eine namentlich bisher noch nicht in Erscheinung getretene
terroristische Gruppierung hat am Donnerstag die Verantwortung zu
einem Anschlag auf die Büros der sozialistischen Regierungspartei
PASOK im Mai auf sich genommen. Sie bezeichnet sich als
„Organisation Revolutionärer Selbstverteidigung“. In einem kurzen
Bekennerschreiben, das an das Internetportal indymedia geschickt
wurde, stellen die Terroristen fest, dass sie gegen die
Gesetzesnovelle bezüglich der Hochsicherheitsgefängnisse kämpfen.
Weiterhin machen sie darauf aufmerksam, dass sich „die
Lebensbedingungen in den Haftanstalten verschlechtern“. Zudem
wollen sie, dass Auffanglager für illegale Einwanderer geschlossen
werden.
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Montag, 30. Juni 2014 15:07
Griechenlands Polizei warnt vor Bankdaten-Spyware
Das Dezernat "Elektronische Kriminalität" warnt Nutzer von
E-Banking-Systemen vor einem neuen Schadprogramm (Malware), das die
Zugangsdaten zu den Bankdienstleistungen (Benutzername und
Kennwort) sowie weitere empfindliche Daten wie die Bewegungen des
Computerbenutzers im Internet ausschnüffelt. Das Schadprogramm mit
dem Namen „Emonet" verbreite sich rasch per E-Mail und könne selbst
sichere Internetverbindungen umgehen, so die Polizei. Das Programm
kommt in Form einer E-Mail, die den Benutzer über einen angeblichen
Geldtransfer auf sein Konto informiert. Nähere Informationen gebe
es unter einem dort angegebenen Link. Sobald man diesen öffne,
befalle das Schadprogramm den Computer.
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Montag, 23. Juni 2014 14:24
Griechenland: Größter Heroinfund auf europäischem Boden TT
Zehn Tage nach dem spektakulären Coup der griechischen
Drogenfahndung, bei dem über eine Tonne Heroin sichergestellt und
elf Personen – darunter ein Reeder – festgenommen wurden, gelang
der Küstenwache am Samstagabend schon wieder ein vergleichbarer
Fischzug. Der neue große Drogenfund der Behörden beläuft sich auf
986 Kilo und 600 Gramm Heroin. Insgesamt konnte die Küstenwache
somit mit Hilfe der US-Drogenfahndung DEA und weiterer griechischer
Ämter innerhalb von zehn Tagen 2,12 Tonnen Heroin sicherstellen. Es
handle sich um die größte jemals auf europäischem Boden, wenn nicht
sogar weltweit ermittelte Menge, sagte Handelsschifffahrtsminister
Miltiadis Varvitsiotis am Sonntag stolz.Verhaftet wurden 14
Personen, unter ihnen die elf Besatzungsmitglieder des unter der
Flagge von Togo fahrenden Tankschiffs „Noor One", mit dem man das
Heroin nach Griechenland brachte.
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