Kultur- und Ausgehtipps

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Das staatliche griechische Fernsehen organisiert heute Abend um 19.30 Uhr ein großes Benefizkonzert zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien.

Veranstaltungsort ist die Basketball-Halle auf dem Gelände des Olympia-Stadions in Maroussi. Für diesen guten Zweck haben sich Dutzende Künstler spontan bereiterklärt, unentgeltlich ihren Beitrag zu leisten. Die Proben für das Konzert laufen schon seit drei Tagen. Insgesamt etwa 50 Künstler werden im Stadion ihren Auftritt haben. Nur einige der bekanntesten Namen seien genannt: Maria Farantouri, Jorgos Daláras, Charis Alexíou, Elefthería Arvanitáki, Marios Frangoúlis und Alkístis Protopsálti.

Im Megaron Moussikis steht heute Abend ein Konzert mit Leonid Gorokhov, Violoncello, und Elena Papandreou, Gitarre, auf dem Programm. Die beiden Künstler werden Werke von Bach, Schubert, Niátali und Takemízu interpetieren. Der Eintritt kostet zwischen 12 und 20 Euro.

Zu einem Klavierabend mit Werken klassischer Komponisten lädt heute Abend Maria Efstratiádi. Ort der Veranstaltung ist der „Parnassós“-Saal am Karýtsi-Platz.

Musik von den griechischsprachigen Dörfern Unteritaliens präsentiert die Gruppe „Strina“ im Äsópou Mýthos in der gleichnamigen Straße in Psyrrí.

Eine Hommage an den weltbekannten griechischen Komponisten Manos Chatzidákis bietet heute abend das „Fädra“. Lákis Pappás spielt Gitarre und singt Lieder von Chatzidákis. Mémi Spirátou trägt Texte des Komponisten vor. Das „Fädra“ befindet sich in der Metsóvou-Straße 14.

„Die Stadt der Farben“. Bei diesem Titel denkt man vielleicht nicht an Athen. Und dennoch beschäftigt sich die Malerin Anna Parísi auf Grundlage dieses Mottos mit der griechischen Metropole. Sie verleiht in ihren Arbeiten Momentaufnahmen, Straßenbildern und architektonischen Ausschnitten im wahrsten Sinne Farbe. Die Ausstellung dauert bis zum 15. Februar und ist in der Galerie „Mary Alexiou“, in der Cháritos-Straße 42 zu sehen.

Eine weitere Ausstellung in der Galerie „Chírras“ in der Sofokléous-Straße 53 hat ebenfalls die Stadt zum Thema. Der Maler Yves Belorgey beschäftigt sich Jahren intensiv mit den Fassaden von modernen Arbeiterwohnhäusern – von der Zeit eines Le Corbusier und des Bauhauses bis heute. Belorgey bezeichnet diese Art von Architektur selbst als „revolutionär“. Die Ausstellung bleibt bis zum 26. März geöffnet.
(© Griechenland Zeitung)

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