Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich am Montag mit den Bürgermeistern der Inseln Lesbos, Chios, Samos, Kos und Leros getroffen. Diese Inseln sind am stärksten vom Flüchtlingsstrom betroffen. Während der Unterredungen erklärte sich Tsipras einverstanden, ein Entwicklungs- und Sozialprogramm für diese Inseln zu realisieren. Die Bürgermeister haben darauf hingewiesen, dass die Sicherheit der Bürger verbessert und das Personal der Asylbehörden verstärkt werden müssten. Außerdem forderten sie eine Umsiedlung von Flüchtlingen auf das Festland.   

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Das Passagierschiff „Nisos Mykonos“ ist am Donnerstag beim Versuch, am Hafen von Chios in der Ägäis anzulegen, mit dem Bug gegen die Kaimauer geprallt. Keiner der 86 Passagiere wurde verletzt. Die Weiterfahrt des Passagierschiffes wurde vorerst untersagt. Das „Nisos Mykonos“ ist auf der Route Kavala, Limnos, Mytilini, Chios, Samos, Ikaria, Mykonos, Syros und Piräus unterwegs gewesen.

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Im Flüchtlingscamp Souda am Rande der Hauptstadt der Ägäis-Insel Chios herrscht Aufruhr. Mehrere Immigranten und Flüchtlinge sind am Montag in einen Hungerstreik getreten; am Dienstag hat ein junger Mann sogar versucht, sich das Leben zu nehmen.
Ausschlaggebend für den Aufruhr sind die dortigen schlechten Lebensbedingungen. Hinzu komme eine unzureichende Information über das weitere Schicksal, das die Flüchtlinge erwartet.
Wie die Zeitung „Efimerida ton Syntakton“ berichtet, reichen die kursierenden Gerüchte von der Öffnung der Grenzen nach Europa bis hin zur Massen-Repatriierung bzw. zu massenhaften Aufschiebungen von Flüchtlingen in die Türkei.   

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Im Flüchtlingslager Souda auf der griechischen Insel Chios ist es am Sonntag zum wiederholten Mal innerhalb weniger Wochen zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Bei einer Auseinandersetzung unter Flüchtlingen wurden sieben Menschen verletzt, einer davon schwer. Ein Anlieger des Lagers, das sich in der Inselhauptstadt befindet, schoss sogar mit einer Jagdflinte in die Luft, um die Streithähne einzuschüchtern, berichtete das lokale Nachrichtenportal politichios.gr.
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In der Nacht von Montag auf Dienstag ist über die Insel Lesbos im Osten der Ägäis eine Schlechtwetterfront gezogen. Durch starke Regenfälle hat es vielerorts Überschwemmungen gegeben; bis 23 Uhr in der Nacht sei mehr als 200 cm Niederschlag gefallen, teilte der Vize-Bürgermeister von Kalloni im nördlichen Teil der Insel mit. In Zentral-Lesbos standen mindestens fünf Häuser unter Wasser. Im Süden der Insel sind ein weiteres Haus sowie ein Hotel überschwemmt worden. In der Hauptstadt Mytilini ist zusätzlich Hagel gefallen, der aber keine weiteren Schäden verursachte.

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