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Deutschlands Finanzminister: „Griechenland wird seine Schulden zurückzahlen“

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Österreich / Wien. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sprach sich am Donnerstag in einem Interview mit den österreichischen „Kurier" zuversichtlich über den Sanierungskurs Griechenlands aus. Die EU müsse ihre gemeinsame Währung verteidigen und dafür neue Regelungen auf den Finanzmärkten schaffen. Griechenland könne seine Währung nicht abwerten und sei deshalb auf die Kredite der Euro-Zone in Höhe von 110 Milliarden Euro angewiesen. Dennoch habe er keine Zweifel, dass Griechenland durch sein außergewöhnliches Sanierungsprogramm alles zurückzahlen, so Schäuble.
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Hellas hat seine Drachmen-Partei

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In Anlehnung an die Partei des italienischen Komikers/Politikers Beppe Grillo rief der ehemalige Funktionär der sozialistischen PASOK, Theodoros Katsanevas, eine neue Formation ins Leben: „Drachme, Griechische Demokratische Fünf-Sterne-Bewegung" heißt die neue Partei. Der Politiker Katsanevas ist übrigens Schwiegersohn des PASOK-Gründers Andreas Papandreou (1919-1996). Eines der Ziele der neuen „Bewegung" ist die Rückkehr des Landes zur früheren Nationalwährung, der Drachme. Darüber soll das griechische Volk in einem Referendum entscheiden, so der Plan der neuen Partei. Gleichzeitig sollten auch die anderen Länder des Südens (Italien, Spanien, Portugal und Zypern) die europäische Gemeinschaftswährung verlassen; gemeinsam sollte man dann auf die Bildung einer Freihandelszone des Südens hinarbeiten.
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Referendum rückt in weite Ferne – breiterer Konsens keine Utopie mehr TT

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Hoch gepokert und verloren. So schien es für einige Stunden. Der Rücktritt des griechischen Premiers Jorgos Papandreous von der sozialdemokratischen PASOK-Partei stand für viele Medien schon fest. Er hatte mit seiner angekündigten Volksabstimmung über das jüngste Griechenland-Programm der Eurozone einen politischen Befreiungsschlag versucht, der zum Scheitern verurteilt schien. Papandreou wollte damit von seinen Bürgern, aber in erster Linie auch von der konservativen ND, der größten Oppositionspartei, eine Zustimmung zum neuen Hilfspaket der EU und den damit verbundenen Auflagen „erpressen“ – wie ihm seine Kritiker vorwarfen.
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