Dienstag, 21. September 2010 17:29

HOL-Forthnet stehen kurz vor Fusion P

Hellas Online (HOL) und Forthnet, Griechenlands zwei größte alternative Anbieter von Telefondiensten, stehen kurz vor dem Abschluss ihrer monatelangen Fusionsgespräche. Wenn die Verhandlungen erfolgreich beendet werden, würde für die dominierende griechische Telekom OTE ein ernsthafter Konkurrent auf dem Internet-Markt entstehen. Die OTE zählt rund 1,1 Mio. Kunden. HOL und Forthnet zusammen würden auf rund 800.
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Ein 27-Jähriger aus Psachna auf Euböa wurde am Freitag vom Dezernat für elektronische Kriminalität festgenommen, weil er eine satirische Facebook-Seite über den als heilig geltenden Mönch Paisios unter dem Namen „Elder Pastitsios“ (nach dem bekannten Nudelauflauf) betrieb. Die Seite wurde als blasphemisch sowohl dem heiligen Manne als auch der Orthodoxie insgesamt gegenüber eingestuft. Wie es aus Kreisen des Dezernats hieß, hätten tausende Gläubige sich in den letzten Monaten über die Website beschwert. Am 15. September habe man die Gerichtsakte fertig gehabt und den Mann nun verhaftet.
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Am Donnerstag wurde der autonom-alternativen Informationsplattform athens.indymedia und den Online-Radiosendern 98 FM und Entasi FM der Internetzugang gesperrt. Ein beim Polytechnikum Athen gehosteter Server mit den drei Medienangeboten wurde vom Netz genommen. Die Betroffenen beschuldigten auf einer Soliditätsveranstaltung am Samstag den Rektor des Polytechnikums Athen, Simos Simopoulos, er habe die Stilllegung der Alternativmedien auf Anordnung des Ministers für öffentliche Ordnung, Nikos Dendias, beschlossen. Die Regierung dementierte der Zeitung „Ta Nea“ zufolge jede Beteiligung.
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Den öffentlichen Diskurs über die griechische Art der Korruption soll durch eine neue Website angeregt werden. Auf Griechisch wird das Phänomen der Bestechung mit dem Begriff „Fakelaki“ umschrieben – wörtlich übersetzt: Umschlag (in dem sich ein Geldbetrag befindet). Auf der Website www.edosafakelaki.org, zu Deutsch: „Ich habe einen Umschlag überreicht“, können Griechen nun ihre Geschichten und Erlebnisse mit den „Fakelakia“ loswerden – Menschen, die bestochen haben, bestochen wurden oder sich geweigert haben, andere zu bestechen.
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Seit Dienstag ist bekannt, wer hinter den Cyberangriffen auf Frankreich und die USA in den Jahren 2008 und 2009 steht. Presseberichten zufolge handelt es sich bei dem seit dem 24. Februar 2008 fieberhaft gesuchten Hacker um einen mittlerweile 18-jährigen Griechen. Der Teenager hätte im Februar 2008 die Website von Interpol in Lyon und die Website der US-Regierung mit einer selbst kreierten Spezialsoftware „gecrackt" und dabei wichtige Archive und andere Dateien zerstört. Eine auf Internetkriminalität spezialisierte Gruppe von Polizeibeamten aus Attika führte am Montag eine Hausdurchsuchung bei dem Griechen durch.
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