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Mutmaßliche Bestechungsaffäre in Griechenland soll im Parlament untersucht werden

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Der sogenannte Fall Novartis – eine mutmaßliche Bestechungsaffäre – sorgt in Hellas nach wie vor für Schlagzeilen und politische Konfrontationen. Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Montag vor der Fraktion seiner Partei (SYRIZA) die Einberufung einer parlamentarischen Untersuchungskommission vorgeschlagen. Diese solle herausfinden, inwiefern ehemalige Spitzenpolitiker Griechenlands schuldig sein könnten. Konkret handelt es sich um zwei ehemalige Ministerpräsidenten und acht Minister, die zwischen 2006 und 2015 im Amt waren.

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„Größter Skandal“: 50 Millionen Bestechungsgelder TT

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Viele griechische Medien sprechen mittlerweile von einem „politischen Sturm“. Auslöser ist das Pharmaunternehmen Novartis. Im vergangenen November haben zwei Zeugen eine Aussage zu Protokoll gegeben, die von Schmiergeldern an Politiker berichten, am Sonntag wurde das noch von einem Dritten bestätigt. Diese Drei stehen unter Zeugenschutz. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungsakten am Dienstag dem Parlament übergeben.

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Pharmamarkt in Griechenland im Wandel

Griechenland / Athen.  Einer jüngstens Studie des Pharma-Marktforschers IMS zu Folge unterliegt der griechische Pharmazeutikmarkt gegenwärtig einem umfassenden Wandlungsprozess. Marktführer ist demnach die Novartis AG, ein Biotechnologie- und Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel (Schweiz), gefolgt von Pfizer Inc. mit Hauptsitz in New York und dem französischen Unternehmen Sanofi-Aventis. Im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Vorjahres ging das Verkaufsvolumen von Produkten der Pharmafirmen an Apotheken 2009 um 0, 3 % zurück.
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