Am Rand des Athener Vororts Papagou erhebt sich auf einem Plateau das Kloster Johannes des Theologen (d.h. des Evangelisten, Μονή Αγ. Ιωάννου Θεολόγου).

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Freitag, 01. Oktober 2004 03:00

Kultur- und Ausgehtipps

Das traditionelle japanische Theater, das sogenannte Kambuki, gastiert am kommenden Sonntag erstmals in Athen. In der Reihe „Brücken“ werden im Megaro Mousikis Ausschnitte aus drei Werken präsentiert, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen.

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Der am Wochenende verstorbene Schriftsteller und Politiker Nikos Themelis wurde gestern auf dem Friedhof der östlichen Athener Vorstadt Papagou unter großer Anteilnahme beigesetzt. Die Grabrede hielt der frühere Premierminister Kostas Simitis, dem Themelis lange Zeit als Berater zur Seite stand. Themelis ist auch in Deutschland kein Unbekannter: Sein epischer Bildungsroman „Jenseits von Epirus“ erschien 2001 bei Piper in München und erhielt durchweg gute Rezensionen. In Griechenland stand das 1998 unter dem Titel „I Anazytisi“ (Die Suche) erschienene Original – sein Erstlingswerk – ohnehin lange auf der Bestsellerliste. Doch die Bindungen von Themelis nach Deutschland reichen weiter zurück: 1947 in Athen geboren, absolvierte er die Deutsche Schule, studierte später in Thessaloniki und Deutschland Jura.
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