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Dienstag, 12. August 2008 03:00
Ärger für Siemens aus den USA
Griechenland / Athen. Nachdem die griechische staatliche
Telekommunikationsgesellschaft OTE wegen der Schmiergeldaffäre
gegen die Siemens AG beim Landgericht München Klage eingereicht
hat, wird nun durch privat Ermittler in den USA überprüft, ob
dadurch amerikanische Konkurrenten benachteiligt und
geschädigt wurden. Das berichtete die Wirtschaftswoche. Dem
Nachrichtenmagazin „Der Spiegel" zufolge ermitteln US-Staatsanwälte
auch gegen frühere hochrangige Siemens-Manager.
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Mittwoch, 06. August 2008 03:00
Korruptionsaffäre: Siemens-Manager Siekaczek kann von griechischen Behörden vernommen werden
Griechenland / Athen. Die griechische Justiz erhielt gestern von
der Staatsanwaltschaft München die Genehmigung, den früheren
Siemens-Manager Reinhard Siekaczek in der Siemens-Affäre zu
vernehmen. Siekaczek ist eine der Schlüsselfiguren im System der
Schmiergeldzahlungen bei Siemens. Um weitere Verantwortliche in der
Korruptionsaffäre ausfindig zu machen, wollen deutsche und auch
schweizerische Behörden künftig noch enger mit den griechischen
Justizbehörden zusammen arbeiten. Siekaczek hatte bei Vernehmungen
durch die deutschen Behörden behauptet, dass der frühere Chef von
Siemens Hellas, Michalis Christoforakos, zwei Prozent des
jährlichen Umsatzes an die beiden großen Parteien in Griechenland,
Nea Dimokratia und PASOK, weiterleitet habe.
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Freitag, 01. August 2008 03:00
Kulturminister Liapis informierte über Vertrag mit Siemens
Griechenland / Athen. Auf einer Sitzung des Kulturausschusses im
Parlament äußerte sich Kulturminister, Michalis Liapis gestern über
einen Vertrag zwischen dem Kulturministerium und Siemens. Konkret
geht es dabei um die Erstellung elektronischer Führer für Museen
und archäologische Stätten. Liapis versicherte in seinen
Ausführungen, dass der Vertrag mit Siemens mit den Interessen des
Staates übereinstimme. Außerdem warf der der großen
Oppositionspartei PASOK vor, dass sie während ihrer Regieurungszeit
Verträge unterzeichnet habe, die „das Budget eines ganzen
Jahrzehnts" gekostet hätten.
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Donnerstag, 31. Juli 2008 03:00
Sekretär der Nea Dimokratia traf Siemens-Angestellte in Thesaloniki
Griechenland / Athen. Der Sekretär der Regierungspartei Nea
Dimokratia, Lefteris Zagoritis, traf sich am Mittwoch mit
Vertretern der bei Siemens Hellas beschäftigten Arbeitnehmer. Sie
brachten ihre Befürchtungen über eine mögliche Schließung der
Siemens-Fabrik in Thessaloniki zum Ausdruck. Nach dem Treffen
stellte Zagoritis fest: „Wir haben deutlich gemacht, dass die
Nachforschungen im Siemensskandal fortgesetzt werden müssen, damit
die Verantwortlichen bestraft werden." Das hieße jedoch nicht, dass
dies Auswirkungen auf die Arbeitnehmer und deren Familien haben
dürfe, da diese keinerlei Schuld trügen.
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Mittwoch, 30. Juli 2008 03:00
PASOK fordert Aussetzung aller Siemens-Verträge
Griechenland / Athen. Der Sprecher der oppositionellen Partei
PASOK, Jorgos Papakonstantinou, verlangte am Dienstag, dass
sämtliche Verträge, die zwischen Griechenland und dem Unternehmen
Siemens geschlossen wurden, ausgesetzt werden. Im Anschluss, so der
PASOK-Sprecher, müsse man sämtliche Verträge detailliert unter die
Lupe nehmen, um eventuelle Hinweise auf die Schwarzgeldaffäre zu
erhalten. Nach Ansicht Papakonstantinous stehe Siemens in
Griechenland „unter einer Wolke des Verdachts".
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